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Entschlammung des Langholter Meeres abgeschlossen

14. Juli 2010

Die Arbeiten zur teilweisen Entschlammung des Langholter Meeres sind abgeschlossen. Am Dienstag erfolgte im Rahmen eines Ortstermins die Abnahme der Arbeiten.

Der Landkreises Leer hatte gemeinsam mit den Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf der Grundlage eines Sanierungskonzeptes für das Burlage-Langholter Tief mit den Planungen beauftragt. Die Firma Herfeld aus Rechtsupweg hat die Arbeiten im Zeitraum von Mitte Oktober 2009 bis Ende Juni 2010 durchgeführt. Die Arbeiten waren erforderlich geworden, weil sich in den letzten Jahrzehnten der Verlandungsprozess sowie das Zuwachsen des Rückhaltebeckens mit Weiden- und Erlengebüsch stark beschleunigt hatte. Dadurch wurde die Funktion des Langholter Meeres als Hochwasserrückhaltebecken des Burlage-Langholter Tiefs eingeschränkt.

Insgesamt wurden in den Bereichen offener Wasserflächen 60.000 Kubikmeter Schlamm aus dem Langholter Meer entfernt. Der Schlamm wurde in zwei Spülflächen verspült. Die Spülfläche Nord, die sich nördlich der Bundesstraße B 438 befindet, hat eine Größe von 3,8 ha. Das südlich der Bundesstraße B 438 gelegene Spülfeld Süd ist 2,4 ha groß. Neben den Baggerarbeiten erfolgte der Rückschnitt von Gehölzen im Uferbereich. Zusätzlich wurde nördlich der B 438 ein gehölzbestandener Sandrücken entfernt. Durch die Arbeiten ist eine neue Wasserfläche von ca. 5.000 Quadratmeter entstanden.

Die Rekultivierung der Spülflächen zu Wald- bzw. Grünlandflächen wird zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Kosten für die Maßnahmen beliefen sich auf 650.000 €. Das Land hatte aus seinem Sanierungs- und Restaurierungsprogramm für Seen in Niedersachsen einen Zuschuss in Höhe von 448.000 € bewilligt. Die verbleibende Kosten von 202.000 € teilen sich der Landkreis sowie die Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn.

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