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Magdeburg, 21. Juli 2010
„Was wünscht Ihr Euch in Eurem Kiez?“
Uni-Studenten befragen Kinder und Jugendliche

Ottostadt Magdeburg.

 

Unter dem Motto „entfaltung findet stadt“ wird die Stabsstelle Sozial-, Jugend- und Gesundheitsplanung ab 23. Juli Kinder und Jugendliche nach ihren Wünschen und Bedürfnissen für die Zeit nach Unterrichtsschluss befragen. Mit der Befragung hat die Stabsstelle die Otto-von-Guericke-Universität beauftragt.

 

Befragt werden sollen Kinder- und Jugendliche im Alter von 7 bis 27 Jahren. Den Einstieg bietet dabei die Kinderstadt „Elberado“, die ab Freitag auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal errichtet wird. „Das ist eine gute Gelegenheit, das von uns erarbeitete Frageinstrument mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam zu erproben und dabei deren Sichtweisen noch genauer kennenzulernen und für den Feinschliff am Befragungsinstrumentarium zu nutzen“, erklärt dazu Prof. Renate Girmes, die am erziehungswissenschaftlichen Institut der Otto-von-Guericke-Universität arbeitet und dort u.a. Leiterin des Studiengangs Cultural Engineering ist.

 

Die Befragung, in die auch Horte, Schulen sowie Kinder- und Jugendhäuser einbezogen werden, erfolgt durch Studenten. Ab 13. August wird der Fragebogen auch online verfügbar sein.

 

„Mit der Befragung wollen wir ermitteln, wie Kinder und Jugendliche ihre Nachmittage am liebsten verbringen wollen, welche Angebote sie sich wünschen, wofür sie sich interessieren und welche Orte sie dafür am liebsten aufsuchen“, erläutert Magdeburgs Beigeordneter für Soziales, Jugend und Gesundheit, Hans-Werner Brüning das Anliegen des Votings. „Nur wenn wir die Vorstellungen der jungen Leute kennen, können wir Angebote der Jugendarbeit unterbreiten, die auch angenommen werden.“

 

Die Befragung richtet sich dabei insbesondere an Kinder und Jugendliche, die die Angebote der Kinder- und Jugendhäuser bislang nicht nutzen. „Vor zwei Jahren hatten wir bereits die Nutzer solcher Einrichtungen nach ihren Vorstellungen befragt“, blickt der Leiter der Stabsstelle Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung, Dr. Ingo Gottschalk zurück. „Damals gab es im Wesentlichen eine Übereinstimmung zwischen Angebot und Nachfrage. Allerdings können wir uns gut vorstellen, durch die Befragung Angebotsinhalte für weitere Nutzer von Einrichtungen, für deren Betrieb die Landeshauptstadt jährlich rd. 4,5 Mio € bereitstellt, zu gewinnen.“

 

 

Im Ergebnis der Befragung soll festgestellt werden, ob und welche alters- bzw. stadtteilbezogenen Unterschiede es gibt in Bezug auf

- das Gefühl, im Stadtteil zuhause zu sein und sich dort wohlzufühlen

- vor Ort durch Angebote angeregt und aktiviert zu werden,

- sich im Wohnumfeld auszukennen und zurechtzufinden,

- die Übereinstimmung der Angebote mit den eigenen Wünschen und Interessen.

 

„Auf dieser Grundlage wollen wir die Angebote der Kinder- und Jugendhäuser qualifizieren und deren Profile schärfen“, erklärt dazu Magdeburgs Sozialbeigeordneter.

 

Die Befragung dauert bis 12. September. Ergebnisse werden voraussichtlich Mitte Oktober vorliegen. Den Teilnehmern winken Preise: Kinder und Jugendliche, die direkt durch Interviewer befragt werden, erhalten kleine Präsente. Unter denen, die an der Online-Befragung teilnehmen, werden 10 Schreibsets sowie Projektförderungen verlost. Die Preise werden von der Stadtsparkasse, dem Jugendforum und der Landeshauptstadt Magdeburg gesponsert.

 



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