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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 13.08.2010
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Sicherheitskonzept für Schulen und Bolzplätze hat sich bewährt Im Arbeitskreis “Bolzplätze” unter der Leitung des städtischen Justiziars Stefan Bartels arbeiten Kommunales Immobilien Management, Ordnungs- und Jugendamt, die Schulverwaltung und die Stadtbetriebe zusammen. Je nach Themen wird der zuständige Bezirksbeamte der Polizei und der private Sicherheitsdienst einbezogen. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, das unter anderem vorsieht, Bolzplätze und Schulhöfe verstärkt zu kontrollieren. “Die Beschwerden über Lärmbelästigungen durch Jugendliche, die sich auf den Schulhöfen und Bolzplätzen aufhalten, haben sich mittlerweile deutlich reduziert. Die Kontrollgänge des Sicherheitsdienstes außerhalb der erlaubten Nutzungszeiten (Schulhöfe und Bolzplätze sind in der Regel bis 20.00 Uhr zur Nutzung freigegeben) stärken auch das Sicherheitsgefühl der Anwohner und aufgrund der zeitlich flexiblen Kontrollgänge kann auf aktuelle Ereignisse und Problemlagen kurzfristig reagiert werden,” erläutert Thomas Richlik vom Kommunalen Immobilien Management den bisherigen Erfolg. Zuletzt gab es vermehrt Störungen an den Nordfeldschulen. Hier werden zurzeit intensive Kontrollen durchgeführt. Neben der Kontrolle setzt der Arbeitskreis auf Prävention, denn bei Lärmbelästigung und Vandalismus spielt leider oft auch Alkoholmissbrauch durch die Jugendlichen eine Rolle. Die städtischen Streetworker führen Gespräche und klären die Jugendlichen unter anderem über mögliche Folgen ihres Verhaltens auf. Auch die Videoüberwachung an Schulen hat sich bewährt. Acht Schulen sind mittlerweile entsprechend ausgerüstet. Neben dem Rückgang von Vandalismusschäden um fast achtzig Prozent wurden auch Straftaten wie Drogenmissbrauch und -handel, Sachbeschädigung, schwerer Diebstahl, Graffitischmierereien und in einem Fall sogar illegaler Waffenbesitz mit Hilfe der Videoüberwachung aufgeklärt. Die gute Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt, privatem Sicherheitsdienst und der Polizei waren hier entscheidend für den Erfolg.
Der Arbeitskreis “Bolzplätze” trifft sich auch weiterhin regelmäßig. Gemeinsam mit der Polizei und dem privaten Sicherheitsdienst wird das Konzept fortgeführt und optimiert. |
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