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| Pressemitteilung vom 20. August 2010 |
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Landkreis Kassel unterstützt Gesundheitsvorsorge im Prostitutionsbereich Region Kassel. Der Landkreis Kassel unterstützt im laufenden Jahr ein Projekt der AIDS-Hilfe Kassel zur Gesundheitsprävention im Prostitutionsbereich mit 6.000 Euro. „Mit dieser Förderung ermöglichen wir der AIDS-Hilfe Kassel verschiedene Angebote für Prostituierte und deren Freier umzusetzen“, informiert Vizelandrätin Susanne Selbert. Diese Unterstützungsleistungen seien zwar ein relativ kleiner Betrag – durch Komplementärfinanzierungen und ein Netz anderer Fördermöglichkeiten könnten auch geringe Finanzierungszusagen sinnvolle Angebote ermöglichen oder aufrecht erhalten, so Selbert weiter. Dies sei gerade vor dem Hintergrund der Sparzwänge für Landkreise, Städte und Gemeinden auch in Zukunft dringend erforderlich. „Wir kooperieren bei diesem Projekt eng mit der Organisation Frauen informieren Frauen – FiF e.V. und deren Arbeitsbereich sichtBar - Beratung und Hilfe für Frauen, die in der Prostitution tätig sind oder waren“, erläutert Rainer Schultz von der AIDS-Hilfe Kassel. Das geförderte Projekt stärke den Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Zur Arbeit gehöre dabei, die sich prostituierenden Frauen aufzusuchen, wie auch präventive Angebote, wie etwa den HIV-Antikörpertest anzubieten.
Schultz: „Prostitution ist immer noch tabuisiert, obwohl das Geschäft alltäglich ist“. Dies erschwere für Frauen und Männer, die sich prostituieren, grundsätzlich den Zugang zu Angeboten der Gesundheitsförderung. Zunehmender wirtschaftlicher Druck mache für viele eine selbstbewusste Nutzung von Kondomen, als wirksamster Schutz gegen HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, schwieriger. Gerade deswegen seien auch die Freier als Zielgruppe für präventive Angebote von Bedeutung, so Schultz abschließend.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Ute Jäger Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Aidshilfe |
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LANDKREIS KASSEL
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