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documenta-Stadt Kassel

„Toxi - Die Geschichte eines Mulattenkindes“

10. September 2010. „Toxi - Die Geschichte eines Mulattenkindes - Zur Situation der Besatzungskinder nach dem 2. Weltkrieg“ ist der Titel einer Filmvorführung und Gesprächen mit Zeitzeugen am Mittwoch, 22. September, 18.30 Uhr, in der Schaustelle des Stadtmuseums, Wilhelmsstraße 2. Die Moderation haben Schülerinnen des Engelsburg-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Petra Vaupel inne.

Nach Schätzungen des statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 1953 kamen seit Mai 1945 rund 120.000 Besatzungskinder in der Bundesrepublik zur Welt, darunter waren zirka 4.000 farbige Kinder. Auch in Kassel, wo die Amerikaner nach dem 2. Weltkrieg präsent waren, gab und gibt es eine beachtliche Gruppe dieser sogenannten „Besatzungskinder“.

An diesem Abend wird der Film „Toxi - Die Geschichte eines Mulattenkindes“ aus dem Jahr 1952 gezeigt. Der Film thematisiert gesellschaftliche Probleme der aus Beziehungen von Afro-Amerikaner mit deutschen Frauen stammenden Kinder. Im Anschluss soll eine Diskussion mit Zeitzeugen, Schülern und Interessierten erfolgen.

Eine Veranstaltung des Stadtmuseums in Kooperation mit dem Engelsburg-Gymnasium.

Der Eintritt ist frei.



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