16. September 2010. Investor Dennis Rossing und Vertreter der Stadt Kassel haben am Mittwoch über das weitere Vorgehen nach dem Ende der Kassel Huskies als Profi-Eishockeymannschaft beraten. Das teilten Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Dennis Rossing jetzt mit.
Dabei wurde übereinstimmend festgestellt, dass sich die geplante Multifunktionshalle auf dem Salzmanngelände durch den Wegfall der Huskies als Nutzer aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr verwirklichen lässt. Hilgen: „Ich bedauere sehr, dass mit dem Ende der Kassel Huskies auch die Grundlage für die Multihalle in Bettenhausen entfallen ist.“
Allerdings blieb das Vorhaben einer Sanierung des Baudenkmals Salzmann ein weiterer Punkt der Erörterungen in dem Treffen. Ein Baustein dafür kann die Errichtung eines Behörden- und Dienstleistungszentrums im denkmalgeschützten sogenannten „L-Flügel“ des Salzmann-Gebäudes sein.
Zugleich wurde während des Treffens auch die Möglichkeit diskutiert, die Kasseler Eissporthalle im Sinne einer multifunktional für Sport und andere Veranstaltungen nutzbaren Halle zu modernisieren. Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Dennis Rossing, der die Eissporthalle zurzeit gepachtet hat, sehen darin eine Möglichkeit zur Unterstützung des heimischen Eishockeys, zum Wiederaufbau eines professionellen Eishockeys durch Nachwuchsförderung in der Region und zugleich die letzte Chance zur Verwirklichung einer Veranstaltungshalle. Hilgen: „Wenn diese Möglichkeit ungenutzt bleibt, halte ich die Idee einer Multifunktionshalle für Kassel für erledigt.“
Für den erfolgreichen Betrieb einer multifunktionalen Halle sieht Investor Rossing allerdings sowohl für den Sport als auch für sonstige Veranstaltungen erhebliche bauliche Verbesserungen und solche der der Nutzungsqualität für unabdingbar an.
Als Ergebnis des Gesprächs wurde die kurzfristige Prüfung der Voraussetzungen für eine Umsetzung beider Vorhaben innerhalb der baurechtlichen Rahmenbedingungen sowohl seitens der Stadt Kassel als auch durch Dennis Rossing vereinbart. Oberbürgermeister Hilgen kündigte an, Vertreter der Fraktionen in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung kurzfristig über die Entwicklung zu informieren.
(2183 Zeichen)
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.