17. September 2010. Ein neuer Durchgang zu Qualifizierung ehrenamtlich tätiger Gruppenleitungen im Projekt „GRIPS - kompetent im Alter“ findet ab Anfang Oktober in Kassel statt. Seit das Projekt 2008 im Rahmen einer EU-Förderung entwickelt wurde, haben sich in immer mehr Kasseler Stadtteilen Übungsgruppen älterer Menschen gebildet, die unter Anleitung engagierter und qualifizierter Freiwilliger - viele von ihnen selbst schon im Seniorenalter - Gedächtnis, Beweglichkeit und Koordination trainieren.
Aufgrund der ungebrochenen Nachfrage bieten Stadt Kassel und Evangelischer Stadtkirchenkreis den mittlerweile vierten Kurs zu Qualifizierung weiterer Gruppenleitungen an. Die Ausbildung wird von Fachreferenten der SimA-Akademie Nürnberg über zweimal drei Tage durchgeführt (jeweils Freitag und Samstag). Auf den praktischen Einsatz vorbereitet werden die zukünftigen GRIPS-Trainerinnen und -Trainer durch die Projektträger und im regelmäßigen Erfahrungsaustausch werden Fragen der Umsetzung geklärt.
In über 20 Einrichtungen - von Kirchengemeinden über Nachbarschaftstreffs der Wohnungswirtschaft bis zu Stadtteilzentren für Ältere - führen inzwischen mehr als 30 Trainerinnen und Trainer inzwischen GRIPS-Gruppen durch. Sie freuen sich ebenso auf neue Mitstreiter wie die Projektverantwortlichen von Stadt und evangelischer Kirche, die auf diese Weise noch mehr Senioren in Schwung und Bewegung bringen möchten. Dies alles dient, so der für Senioren zuständige Dezernent Dr. Barthel, der Gesunderhaltung und gesellschaftlicher Teilhabe. „Wir möchten“, so Dr. Barthel, „dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mitten drin im Leben bleiben - und die Förderung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten ist hierfür eine wesentliche Voraussetzung.“
Wichtigstes Element des Trainings ist allerdings, neben den vielfältigen Übungen, der Spaß und die Geselligkeit - auch dieses eine unverzichtbare Voraussetzung, gesund zu bleiben.
Wer sich für die Ausbildung zum GRIPS-Trainer interessiert, erfährt weiteres beim Referat für Altenarbeit unter der Telefonnummer 7 87-50 24 oder angelika.trilling@stadt-kassel.de (Stadt Kassel Referat für Altenarbeit) und Telefon 2 87 60 11 (Seniorenreferat / Mario Wiegel) Für Schnellentschlossene sind noch einige wenige Plätze verfügbar.
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