21. September 2010. Als Anerkennung für die erfolgreiche Integrationsarbeit darf sich die Stadt Kassel seit 2009 „Modellregion Integration“ nennen. Gemeinsam mit drei anderen hessischen Kommunen und zwei Landkreisen wurde sie aus einem Programm der Landesregierung dazu ausgezeichnet. Für dieses Jahr hatte die Stadt 17 unterschiedliche Projekte für das Landesprogramm Modellregion Integration zur Förderung gemeldet, zehn davon werden jetzt vom Land Hessen bezuschusst. Das teilte die Stadt Kassel jetzt mit.
Die bewilligten Kasseler Projekte im Einzelnen: • Frauentreff Brückenhof - Verein zur Förderung stadtteilbezogener Frauenbildung e. V. „Sport verbindet - ein Gesundheitsprojekt für ältere Migrantinnen“ • Frauentreff Brückenhof - Verein zur Förderung stadtteilbezogener Frauenbildung e. V. „wir sind dabei - wir wollen’s wissen“ • Magistrat der Stadt Kassel, Kulturamt „Abenteuer Museum: Kultur baut Brücken - Kultur für alle Kinder“ • Self Kassel e. V. „Fuß fassen durch Bildungserfolg - Bildungsmentoren, Praktika und Workcamps in der Oberstufe“ • Theaterrat Palais Nord e. V. „Die Kunst des Erzählens“ • Kulturzentrum Schlachthof e. V. „wir sind dabei - wir wollen’s wissen“ • Kulturzentrum Schlachthof e. V „Sprache verbindet“ • Förderverein der Joseph-von-Eichendorf-Schule „Interkulturelle Angebote in einer Bildungslandschaft Kasseler Osten“ • Schulverein DIALOG-Istitut Dr. Kilian „Sag mir, wer ich bin … sag mir, wer ich war …“ • Zweckverband Diakonisches Werk Kassel „Interkulturelles Selbsthilfeprojekt“
Viele dieser zehn bewilligten Projekte hätten bereits am 1. September mit Kulturvermittlung für Kinder, Elternarbeit und Unterstützung oder berufsorientierter Beratung begonnen. Die Freude über die Vielzahl an positiven Bescheiden sei auf Seiten der Träger wie auch bei Oberbürgermeister Bertram Hilgen sehr groß, weil die Zusagen auch eine Planungssicherheit für die nächsten zwei bis drei Jahre gäben, erklärte eine Stadtsprecherin.
Nicht nachvollziehbar sei allerdings, dass der Bereich Sport nun kaum in den Modellregionen für dieses Jahr vertreten sei. Dabei sei Sport ein wichtiger Motor, um in der Breite eine Vielzahl der jugendlichen Zuwanderer zu erreichen. Keinen Zuschlag erhalten haben auch Initiativen von Zuwanderern selbst.
Die Chance für das Jahr 2011 noch einmal neue Anträge beim Ministerium einreichen zu können, werde genutzt, um auf die Potentiale im Bereich der Integration, die die Sportvereine und Migrantenselbstorganisationen bereits leisten und weiterhin leisten können, in veränderter Form hinzuweisen.
(2560 Zeichen)
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.