23. September 2010
Kreis Viersen
„Wir haben einvernehmlich besprochen, dass es künftig 5 Krankentransportwagen an den drei Standorten Kempen, Viersen und Nettetal geben wird“, sagt Andreas Budde, der Technische Dezernent des Kreises Viersen. Budde widerspricht damit einem Bericht in den Grenzland-Nachrichten (GN) vom 23.9.2010 („Kreis hat zu viele Krankenwagen“).
In dem GN-Artikel ist die Rede davon, dass der Kreis einen Wegfall des KTW-Standortes Nettetal mit zurzeit einem Krankenwagen als Option für die nächsten vier Jahre in Betracht zieht. Budde: „Diese Idee stammt aus dem Gutachten der Krankenkassen. Nach intensiven Gesprächen mit den Trägern vor Ort sind wir aber zu der Übereinkunft gekommen, dass alle drei Standorte inklusive Nettetal erhalten bleiben sollen.“ Noch am Dienstagabend (21.9.2010) habe Budde diese Haltung im Ausschuss des Kreises Viersen für Bauen, Umwelt, Verbraucherschutz und Ordnung auf Nachfrage aus Nettetal bestätigt.
Hintergrund: Im Zuge der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans 2011-2015 passt der Kreis Viersen das Krankentransportwesen an. Weil die Zahl der Krankentransporte in den letzten acht Jahren von rund 15.000 auf zurzeit knapp 8000 gesunken ist, soll die KTW-Zahl von acht auf fünf reduziert werden. In Willich, Viersen und Schwalmtal würde jeweils ein Wagen wegfallen. Nach neuem Zuschnitt sollen ab 2011 in Kempen und Viersen jeweils zwei und in Nettetal ein Krankenwagen stationiert sein.
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