28. September 2010. Aktuell über die Situation älterer Menschen in Kassel informiert der jetzt von Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel vorgelegte „Bericht zur Kommunalen Altenhilfeplanung 2009“. Neben Daten über die Bevölkerungsentwicklung finden sich darin Aussagen über die Entwicklung der Zahl der Pflegebedürftigen und über die Zahl der älteren Menschen, die aufgrund ihrer niedrigen oder fehlenden Rentenansprüche auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind.
Ebenfalls aufschlussreich sind die Zahlen der Altersverteilung auf Stadtteilebene sowie der Vergleich zwischen dem Stadtgebiet Kassel und den umliegenden Landkreisen. Dabei sind jeweils große Unterschiede erkennbar. In Nordhessen sticht das Stadtgebiet als deutlich jünger und mit den geringsten Zuwächsen bei der älteren Bevölkerung hervor – ein Beleg für Stadtkämmerer Dr. Barthel, „dass die Stadt mit ihrer Politik der Familienfreundlichkeit und mit der sich zunehmend verbessernden Arbeitsmarktsituation ein guter Wohnort für alle Generationen ist.“
Der Bericht verdeutlicht weiterhin, dass der Anteil älterer Menschen in Kassel, die nach Deutschland eingewandert sind, langsam, aber stetig steigt. So werden auch die Senioren immer „bunter“. Eine Entwicklung, die nicht ohne Einfluss auf die Angebote für die ältere Generation ist, und dort als Chance zu noch mehr Vielfalt aufgegriffen wird.
Vielfältig gestaltet sich bereits heute das Angebot für ältere Menschen, sich zu engagieren und Unterstützung zu finden. Sowohl über die Nutzerzahlen wie über die Anforderungen, die sich an die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung stellen, informiert der Bericht. Zusammenfassend wird hervorgehoben, dass bei jeder Seniorenpolitik die generationsübergreifende Perspektive nicht aus dem Blick geraten sollte.
Der Bericht zur Kommunalen Altenhilfeplanung ist im Internet auf den Seniorenseiten der Stadt Kassel unter www.senioren-kassel.de nachzulesen.
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