Fachtag Jugendarbeit in Nordhessen: Neue Shell-Jugendstudie wird vorgestellt

29. September 2010. Die Ergebnisse der 16. Shell-Jugendstudie, veröffentlicht am 14. September in Berlin in der Bundespressekonferenz, werden der nordhessischen Fachöffentlichkeit auf einer Jugendarbeiter-Tagung, die das Nordhessische Netzwerk Jugendarbeit/Jugendbildung am 28. Oktober in Kassel veranstaltet, präsentiert. Vorstellen wird das Ergebnis Dr. Gudrun Quenzel, eine der Autorinnen der Studie.

Ein besonderer Focus wird in der Untersuchung auf die Frage gerichtet, wie es der Jugend nach der Finanz- und Wirtschaftskrise geht, wie also Jugendliche mit dem Druck und der Unsicherheit umgehen, die sich aus den globalen Entwicklungen ergeben und wie sich die junge Generation mit all ihren Erwartungen an die eigene Zukunft in einer etablierten Gesellschaft sieht. Basierend auf den Ergebnissen einer aktuellen und repräsentativen Befragung in diesem Jahr zeichnet die 16. Shell-Jugendstudie so ein aktuelles Portrait der jungen Generation.

Im weiteren Verlauf des Tages diskutieren die kommunalen Jugendarbeiter aus Nordhessen unter dem Oberthema „Vision Jugendarbeit 2020“ die Ergebnisse der Studie für die Praxis. Dies geschieht mit der Methode des Open Space, für den der Kasseler Professor Olaf-Axel Burow den Teilnehmern als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.

„Dies wird mit Garantie eine spannende Veranstaltung, kommen hier doch Betroffene zu Wort“, so Stadträtin Anne Janz, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit. „Ich erhoffe mir auch Auskunft darüber, ob wir mit unseren Bildungsansätzen auf dem richtigen Weg sind und die Bedürfnisse der jungen Generation treffen.“

Veranstaltet wird der Fachtag vom Nordhessischen Netzwerk Jugendarbeit und Jugendbildung, einem Zusammenschluss der kommunalen Jugendförderungen in Nordhessen. Er findet am Donnerstag, 28. Oktober, von 9 bis 17 Uhr in den Räumen des Kulturbahnhofs am Hauptbahnhof in Kassel statt und kostet 18 Euro Teilnahmegebühr.

Nähere Informationen und Anmeldeformulare sind beim Jugendamt Stadt Kassel, Kinder- und Jugendförderung, Telefon 7 87-51 93 (Thomas Birkhahn), oder thomas.birkhahn@stadt-kassel.de erhältlich.

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