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| Pressemitteilung vom 29. September 2010 |
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Armut hat viele Gesichter: Problem „soziale Ausgrenzung“ Region Kassel. Was es heißt, arm zu sein, spüren immer mehr Senioren auf die unterschiedlichste Art und Weise. Während Hunger sicher als existentiell anzusehen ist, stellt der Verzicht auf materielle Güter eher eine Form von sozialer Ausgrenzung dar. „Mit dieser Problematik, diesem „Nicht-Dazugehören“, beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe Armut hat viele Gesichter, die wir gemeinsam mit den Sozialverbänden im Landkreis Kassel konzipiert haben“, informiert Vizelandrätin Susanne Selbert. Die Einkommens- und Vermögenssituation älterer Menschen gestaltet sich bei einer zunehmenden Anzahl immer schwieriger. Dieses als Altersarmut bezeichnete Gesellschaftsphänomen tritt zudem oftmals verdeckt auf. „Gerade alte Menschen können sich selbst nur sehr schwer eingestehen, in finanzielle Nöte geraten zu sein“, berichtet die Selbert, die auch Sozialdezernentin des Kreises ist. Die Angst, durch die Inanspruchnahme von Hilfe, eigenes Versagen einzugestehen, ist in der Altersgruppe sehr hoch. Am Donnerstag, 30. September 2010 steht „Armut und Ausgrenzung bei alten Menschen“ im Landkreis Kassel im Zentrum einer Informations- und Diskussionsveranstaltung, die um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Kaufungen Mitte, Theodor-Heuss-Straße 15, beginnt. Birgit Vering, die Leiterin der Altenpflegeschule Hofgeismar wird die Zukunft der Pflege beleuchten und eine Gesprächsrunde mit dem Kaufunger Bürgermeister Arnim Roß, Vizelandrätin Susanne Selbert, Seniorenberater Marcus Drescher und Thea Hubach, die sich ehrenamtlich in der Altenpflege engagiert, befasst sich mit der Situation von Armut betroffener Senioren im Landkreis. Moderiert wird die Diskussion vom Stellvertretenden Leiter des Gesundheitsamtes Region Kassel Dr. Markus Schimmelpfennig. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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