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documenta-Stadt Kassel

Magistrat für Thüga

04. Oktober 2010. Für die Übertragung der von der Vattenfall Europe AG gehaltenen Aktien an den Städtischen Werken Kassel an die Münchener Thüga AG hat sich am heutigen Montag der Magistrat der Stadt Kassel ausgesprochen und einen entsprechenden Vorschlag an die Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung weitergeleitet. Das teilte nach der Magistratsitzung Oberbürgermeister Bertram Hilgen mit. Hintergrund des Magistratbeschlusses sei die Absicht der Vattenfall, sich von ihrem 24,9-prozentigen Aktienpaket an der Städtischen Werke AG zu trennen, führte der OB im städtischen Pressedienst aus.

Für Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel bietet der Verkauf der Vattenfall-Anteile an die Thüga AG die Gewähr, Wettbewerbsstärke und Zukunftsfähigkeit des Kasselers Energieversorgungsunternehmens zu sichern. Er appellierte an die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, dem Beschluss des Magistrats zu folgen.

Städtische Werke-Vorstandsvorsitzender Andreas Helbig zeigte sich über den Beschluss des Magistrats erfreut. Damit habe der Magistrat aus seiner Sicht die Weichen in die richtige Richtung gestellt. „Mit der Thüga werden die Städtischen Werke einen geeigneten Partner erhalten, der uns im härter werdenden Wettbewerb stärkt. Im Verbund mit der Thüga können wir die hervorragenden Kontakte und die hohe Beratungskompetenz der Partner gewinnbringend nutzen“, meinte Helbig.

Oberbürgermeister Hilgen zeigte sich davon überzeugt, dass bei einer Übernahme der Vattenfall-Anteile durch die Thüga-Gruppe für alle Partner Synergien entstünden. Sowohl die privaten als auch die gewerblichen Kunden der Städtische Werke würden bei einer Veräußerung an die Thüga von der Größe und dem Wissen des gesamten Netzwerks profitieren. Vorstandvorsitzender Helbig ergänzte: „Betreuung der Kunden in Kassel erfolgt aber wie gewohnt individuell vor Ort durch die Städtischen Werke.“

Die Thüga-Gruppe ist deutschlandweit das größte Netzwerk kommunale Energieversorger. Zu den Grundsätzen der Zusammenarbeit zählen nach Angaben der Thüga die Autonomie und Selbstständigkeit der beteiligten Partner.



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