Anträge für das Stadtumbau-Programmjahr 2012 jetzt stellen
Frist endet am 31. Januar 2011
Für das Magdeburger Stadtumbau-Programmjahr 2012 nimmt das Stadtplanungsamt bis zum 31. Januar 2011 Fördermittelanträge für den Rückbau und die Aufwertung entgegen. Die Antragsformulare sind während der Sprechzeiten im Stadtplanungsamt erhältlich und können im Internet unter www.magdeburg.de/formulardepot aufgerufen und ausgedruckt werden. Wird die Antragsfrist nicht eingehalten, ist eine Aufnahme in das Programmjahr 2012 nicht möglich.
Ansprechpartnerin für Anträge zur Aufwertung von Stadtteilen/Stadtquartieren für die Altstadt ist Frau Jäger (Tel. 03 91/5 40 53 66). Für Sudenburg, Neustadt und Leipziger Straße steht Frau Digonis (Tel. 5 40 53 70), für Südost Herr Ardalan (Tel. 5 40 53 25) zur Verfügung.
Ansprechpartnerin für Anträge auf Abriss/Rückbau dauerhaft leer stehender Wohnungen im Programmjahr 2012 ist für Neu Olvenstedt Frau Bugiel (Tel. 5 40 53 66). Für Sudenburg und Neustadt ist Frau Digonis (Tel. 5 40 53 70) Kontaktperson für Anfragen.
Maßgebend für die Antragsstellung ist die Richtlinie zur Städtebauförderung Stadtumbau Ost des Ministeriums für Landesentwicklung, Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt. Diese ist im Internet unter www.sachsen-anhalt.de zu finden.
Inzwischen liegen der Stadtverwaltung auch die Bewilligungen für das Programmjahr 2010 der Städtebauförderung und damit auch für den Stadtumbau vor. Damit steht zum Beispiel der Sanierung vom Haus des Handwerks, der barrierefreien Umgestaltung der Straßenbahnhaltestelle am Domplatz, der Sanierung der Fassade der Schinkelkirche St. Nicolai und der Fortführung der Sanierungsarbeiten an der Festung Mark nichts mehr im Wege. Außerdem können mit den Fördermitteln weitere 1.258 nicht mehr benötigte Wohnungen vom Markt genommen werden.
Derzeit stehen in Magdeburg rund 25.500 Wohnungen leer. Das entspricht einem Anteil von 21 Prozent des Gesamtbestandes im Geschosswohnungsbau. Trotz der prognostizierten Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung wird derzeit davon ausgegangen, dass im Jahr 2022 noch mindestens 16.000 Wohnungen in Magdeburg leer stehen.
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