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| Pressemitteilung vom 12. November 2010 |
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16. Shell Jugendstudie ganz praktisch – Nordhessisches Netzwerk Jugendarbeit und Jugendbildung diskutiert Visionen für die Jugendarbeit Region Nordhessen. Die Ergebnisse der 16. Shell Jugendstudie sind auch für die Arbeit der nordhessischen Jugendarbeiter und im Jugendbildungsbereich Tätigen interessant. „Wir haben uns einen Fachtag Zeit genommen, uns die Ergebnisse etwas genauer anzuschauen und daraus Visionen für die Jugendarbeit im Jahr 2020 zu entwickeln“, informiert Doris Hauck vom Jugendbildungswerk des Landkreises Kassel. Beim mit über 120 Teilnehmern ausgebuchten Fachtag im Südflügel des Kasseler KulturBahnhofs erläuterte zum Einstieg Dr. Gudrun Quenzel (Universität Bielefeld), die an der Shell-Jugendstudie mitgearbeitet hat, die Ergebnisse der Studie. „Für uns – für freie und öffentliche Träger – war dabei von besonderer Bedeutung, dass es keine großen Unterschiede bei Jugendlichen in der Stadt und im ländlichen Raum gibt“, betont Thomas Reuting von der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Kassel. Die unterschiedlichen Lebensentwürfe und die jeweiligen Problemlagen ließen sich eher anhand von Bildungslaufbahnen erklären. „Wie Jugendliche denken, wie sie ihr Leben meistern und wie sie sich entwickeln, wird über Bildung entschieden“, sind sich Hauck und Reuting einig. Deshalb sei auch eine noch stärkere Verzahnung von kommunaler und freier Jugendarbeit mit den Angeboten von Schulen notwendig. „Wir haben da einen unschätzbaren Vorteil: Unsere Veranstaltungen, Seminare und Freizeiten werden von allen Jugendlichen wahrgenommen, während in der Schule Hauptschüler selten mit Gymnasiasten zusammentreffen“, informiert Hauck. „Bildungsbedingte Parallelgesellschaften“ könnten mit den Angeboten der Jugendförderungen aufgebrochen werden. Die Erfahrungen der Jugendarbeit sei, dass in den Seminaren und Bildungsangeboten, „die Starken die Schwachen unterstützen“, ergänzt Reuting. Dies zeige, dass gemeinsames Lernen sinnvoll und für die Jugendlichen in jeder Beziehung hilfreich ist. Für Schule und Jugendarbeit sei gleichermaßen wichtig, dass „mehr Zeit ins System“ kommt. „Persönlichkeitsentfaltung und Zeitdruck passen nicht zusammen“, so Reuting weiter. Das Nordhessische Netzwerk Jugendarbeit und Jugendbildung werde auch in Zukunft Fachtage zu relevanten Fragestellungen organisieren. „Die Jugend trotzt der Finanz- und Wirtschaftskrise und wir machen das auch“, schauen Hauck und Reuting optimistisch in die Zukunft. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: Hauck, Doris Doris Hauck
Reuting, Thomas Thomas Reuting
Jugendarbeit Teilnehmer des Fachtages
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