12. November 2010. Ein fünfjähriges Mädchen wurde Donnerstagnacht, 11. November, mit Verdacht auf eine Meningokokken-Erkrankung in das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld eingeliefert, wo es auf der Intensivstation behandelt wird. Dies gab jetzt ein Sprecher des Gesundheitsamtes Region Kassel bekannt. Der bakterielle Nachweis für die Erkrankung stehe noch aus, die Symptome des Mädchens weisen jedoch auf eine Meningokokken-Erkrankung hin.
Bereits vor neun Wochen war ein Kind, das die gleiche Kindertagesstätte besucht, an Meningokokken erkrankt. Genau wie damals wurden auch im jetzigen Fall die Eltern und Erzieherinnen vom Gesundheitsamt aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass Kinder und betreuendes Personal durch Haus- oder Kinderärzte vorbeugend eine Antibiotika-Gabe erhalten.
Darüber hinaus wurden durch Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes bei den Kindern und Erzieherinnen, die in Kontakt zum erkrankungsverdächtigen Kind standen, Abstriche entnommen, um Material für weitergehende Untersuchungen zu gewinnen. Das Nationale Referenzzentrum für Meningokokken an der Universität Würzburg wurde eingeschaltet und berät die Behörden vor Ort. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte der Intensivstation des Kinderkrankenhauses Park Schönfeld ist der Zustand des Mädchens zurzeit stabil.
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