12. November 2010
Kreis Viersen
Das Jugendamt des Kreises Viersen ist ab 2011 in allen sechs Gemeinden des Zuständigkeitsbereiches präsent. Mit Niederkrüchten schließt sich die letzte Lücke, so dass das Jugendamt künftig in den Städten Nettetal und Tönisvorst sowie in den Gemeinden Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal vor Ort ist.
„Sie bekommen eine eigene, funktionsfähige Außenstelle des Jugendamtes“, berichtete Jugendamtsleiter Thomas Weber jetzt im Niederkrüchtener Sozialausschuss. Zum Jahresbeginn wird im Rathaus Elmpt eine Außenstelle eingerichtet, wo bis zu fünf Mitarbeiter des Kreises ein Büro bekommen. Sie werden tätig auf den Gebieten Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD), Sozialpädagogische Familienhilfe sowie Jugendgerichtshilfe. „Für die Bürgerinnen und Bürger in Niederkrüchten werden somit die Wege kürzer und Ansprechpartner des Kreisjugendamtes sind ständig in der Gemeinde“, sagt Ingo Schabrich, Sozialdezernent des Kreises Viersen.
Wie konsequent das Kreisjugendamt die Philosophie „Präsenz vor Ort“ verfolgt, zeigt das Beispiel Schwalmtal. Dort ist die Dienststelle des Allgemeinen Sozialen Dienstes von der Dülkener Straße in großzügige Büros des ehemaligen Krankenhauses an der Schulstraße umgezogen. In der Waldnieler Anlaufstelle gibt es auch einen separaten Eingang. Weber: „Diese Lösung ermöglicht es uns, neben dem ASD dort jeweils auch eine Fachkraft der Sozialpädagogischen Familienhilfe und der Jugendgerichtshilfe unterzubringen.“ Durch die Zusammenführung verschiedener fachlicher Bereiche werde künftig eine Verzahnung der Angebote des Kreisjugendamtes möglich. Weber: „Das kommt jungen Menschen und Familien in Schwalmtal zugute.“
Weber, Thomas
Thomas Weber leitet das Jugendamt des Kreises Viersen. Foto: Horst Siemes - Abdruck honorarfrei
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