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Finanzierungslücken bei ProBe

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24. November 2010
Finanzierungslücken bei ProBe
Räumlichkeiten für Kardinal-von-Galen-Schule werden geprüft
Hochsauerlandkreis.

Das Vorzeigeprojekt „Pro Berufsorientierung – ProBe“ weist Finanzierungslücken auf. Durch fehlende Zuschüsse zeichnet sich für das kommende Jahr ein Einnahmeausfall in Arnsberg von rund 55.000 Euro ab. Eine weitere Lücke von fast 34.000 Euro gibt es für den Start des Projektes in 2011 in der Stadt Brilon. Derzeit versuchen alle Beteiligten, zusätzliche Gelder zu akquirieren, Sponsoren aus der Wirtschaft zu finden und Kosten einzusparen. Diese Informationen erhielt der Schulausschuss des Hochsauerlandkreises in seiner Sitzung am Dienstag, 23. November.

Ein weiteres Diskussionsthema im Ausschuss war die räumliche Situation der Kardinal-von-Galen-Schule in Eslohe. Der Caritasverband Meschede als Schulträger und die Eltern der Schüler hatten im Sommer 2009 den Hochsauerlandkreis um eine Kostenübernahme für notwendige Investitionen gebeten. Der Ausschuss empfahl dem Kreistag, dass die Schulverwaltung eine Konzeption erarbeiten soll. Die jetzt noch nicht klar erkennbaren Entwicklungen der Inklusion beim Land NRW sollen dabei berücksichtigt werden. Gleichzeitig wurde auch die Prüfung von Alternativstandorten in Auftrag gegeben. Die Erweiterung der Förderschule für geistige Entwicklung sowie notwendige Umbaumaßnahmen und eine Erneuerung des Inventars in Teilbereichen würde etwa 2,5 Millionen Euro kosten. Aber auch dann wäre die Lernumgebung für die zurzeit 71 Schüler nicht optimal, da beispielsweise die Schule über keine eigene Sporthalle verfügt.

In diesem Jahr gab es im HSK 491 Kinder mit Sprachförderbedarf nach dem Sprachtest „Delfin 4“, der zwei Jahre vor der Einschulung stattfindet. Dies sind knapp 19 Prozent von 2.594 Vierjährigen. Damit erhält im HSK auch weiterhin etwa jedes fünfte Kind eine Sprachförderung. In den Jahren 2008 und 2009 waren es 20,3 bzw. 20,8 Prozent. Eine vom Kreis in Auftrag gegebene Evaluation ergab, dass von 2.783 Schulanfängern in diesem Jahr 360 noch Sprachentwicklungsdefizite haben. Das entspricht einer Quote von fast 13 Prozent.

Zurzeit besuchen 9.750 Schüler die Berufskollegs des HSK. Die Zahl sinkt seit 2006, wo mit 10.002 Schülern ein Höchststand erreicht wurde, jedes Jahr leicht. Zum weiteren Vergleich: Es gab im Jahr 2000 9.553 Schüler.


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