25. November 2010. Hinter dem Verkaufstresen der Bäckerei Riede im Stadtteil Philippinenhof-Warteberg hat Stadträtin Anne Janz am Donnerstag, 25. November, die in dieser Woche stattfindende hessenweite Brötchentütenaktion „Gewalt kommt mit nicht in die Tüte“ unterstützt. „Ich habe mich sehr gefreut, dass die Kasseler Bäckerinnung auf die Anfrage des „Runden Tisches gegen häusliche Gewalt Region Kassel“ umgehend eingegangen ist und mit uns gemeinsam die Aktion durchführt“, erklärte die Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit.
Sehr gerne habe er die Kampagne unterstützt, sagte Bäckermeister Bernd Riede. „Wenn die Kundinnen und Kunden durch die Tüten auf die Problematik und die bestehenden Beratungsangebote aufmerksam werden, haben wir das Ziel der Aktion erreicht.“ Denn Gewalt in Beziehungen, da sind sich Janz und Riede einig, ist ein gesellschaftliches Problem und geht alle an.
In acht Bäckereien und deren Filialen in der Stadt und im Landkreis Kassel werden vom 20. bis 27. November Brötchen in Tüten mit dem entsprechenden Aufdruck „Gewalt kommt mit nicht in die Tüte“ verkauft. Auf den Rückseiten der 37.000 Brötchentüten sind die Fachberatungsstellen und Frauenhäuser in der Region Kassel mit Telefonnummern aufgeführt. Ziel der Aktion ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Problematik zu schärfen und auf die vorhandenen Hilfsangebote aufmerksam zu machen. „Für viele Frauen ist häusliche Gewalt immer noch ein Tabu-Thema. Oft wissen Sie nicht, an wen Sie sich in ihrer Not wenden sollen, wo Sie Informationen, Beratung und Hilfe erhalten“, erläuterte Stadträtin Janz.
Der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Region Kasse“l sowie die Bäckerinnungen Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen beteiligen sich in diesem Jahr erstmals an der landesweit durchgeführten Kampagne gegen häusliche Gewalt der Landesarbeitsgemeinschaft der Hessischen Frauenbüros und der Bäckerinnungen.
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