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Magdeburg, 30. November 2010
Und wer ist Otto Normalverbraucher?
Abschluss der Vortragsreihe „Magdeburgs große und kleine Ottos"

Ottostadt Magdeburg.

Am 2. Februar ist Magdeburg mit einem öffentlichkeitswirksamen Auftakt in die neue Imagekampagne „Ottostadt Magdeburg“ gestartet. Die Frage noch den Ottos unserer Stadt hat die Städtische Volkshochschule seitdem mit einer eigenen Veranstaltungsreihe aufgegriffen, die Magdeburgs große und kleine Ottos in monatlich stattfindenden Vorträgen vorstellt. Am 8. Dez. um 19.00 Uhr endet die Reihe mit der suche nach „Otto Normalverbraucher“

 

In den Vorträgen  ging die Spannweite von den ottonischen Kaisern über Otto von Guericke und Otto von Bismarck bis zu den Ottos des 19. und 20. Jahrhunderts, die ein Stück Stadtgeschichte geschrieben haben und Magdeburg als Ottostadt würdig vertreten: von Gruson bis Peters, von Kobin bis Schlein. Die Palette der vorgestellten Persönlichkeiten hat gezeigt, dass Magdeburg auf vielfältige Art schon Ottostadt ist.  Zur Abschlussveranstaltung der Reihe wird der Versuch unternommen, den Otto Normal im Magdeburg von heute zu finden.

 
Es wird vermutet, dass der Begriff des Otto Normalverbraucher sogar in der Elbestadt geprägt wurde. Zumindest erhielt Otto Normalverbraucher unter der Regie des Magdeburger Lehrers Robert Adolf Stemmle 1948 im Film "Berliner Ballade" erstmalig ein Gesicht auf der Leinwand. Die Macht, die diese Figur über unseren Alltag erlangt hat, lässt sich durchaus mit der Macht eines ottonischen Kaisers vergleichen. Der praktische Nutzen der Erfindung des Durchschnittsmenschen Otto Normalverbraucher hält sogar den Vergleich mit Otto von Guerickes Luftpumpe stand.

 

Eine genauere mathematische Analyse zeigt jedoch: Die Gleichheit normaler Menschen in einer Eigenschaft setzt ihre Ungleichheit in anderen Eigenschaften förmlich voraus. Wenn die Normalen aber alle verschieden sind, welchen Sinn hat dann eigentlich die Idee eines Otto Normalverbrauchers?

 

Diesen Fragen wird Prof. Dr. André Frank Zimpel in der Abschlussveranstaltung am 8. Dezember nachgehen. Der Sachbuchautor, Diplompsychologe, Mathematik- und Kunstlehrer Prof. Dr. André Frank Zimpel von der Universität Hamburg ist gebürtiger Magdeburger. Bekannt wurde er durch seine populärwissenschaftlichen Bücher „Der zählende Mensch", „Zwischen Neurobiologie und Bildung" sowie „Mia, Max und Mathix auf dem Weg zum Zahlbegriff". Zurzeit arbeitet er gerade an einem Handbuch zur Spieltheorie.

 

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung durch die Stadtsparkasse Magdeburg statt und beginnt am 08.12. um 19.00 Uhr im Vortragsraum der Volkshochschule in der Leibnizstraße 23. Eine telefonische Platzreservierung unter 53 54 77 0 ist unbedingt zu empfehlen.



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Stadt Magdeburg
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Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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