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| Pressemitteilung vom 16. Dezember 2010 |
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21 Schüler zu Fahrzeugbegleitern ausgebildet – erstmals Betreuung von Fahrschülern in Hofgeismar Hofgeismar. Das Beste kommt zum Schluss: einundzwanzig Fahrbegleiter der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar erhalten ihre Fahrbegleiter-Ausweise nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Damit gibt es dieses Angebot für die Betreuung der Fahrschüler nun auch erstmals an einer Hofgeismarer Schule. „Das Engagement der Fahrbegleiter ist beispielhaft und trägt sicherlich dazu bei, dass die Fahrt von und zur Schule für alle stressfreier wird“, unterstreicht Vizelandrätin Susanne Selbert die Bedeutung des Engagements der Schüler. Das Fahrbegleiter-Projekt soll Gewalt und Vandalismus im Vorfeld verhindern, statt im nachhinein Schäden zu beheben. Deshalb unterstützt der Kreis die Ausbildung von Fahrbegleitern an den Schulen im Kreis auch finanziell. „Die pro Lehrgang entstehenden Kosten von rund 4.000 Euro übernimmt der Landkreis – die Organisation der Ausbildung übernimmt das jeweilige für die Schule zuständige Verkehrsunternehmen“, informiert Schmidt. In Hofgeismar ist dies der Regionalverkehr Kurhessen (RKH). „Ich bin froh, dass wir Fahrbegleiter an der Schule haben, da sich ihre Anwesenheit positiv in den Bussen bemerkbar machen wird“, ergänzt Schulleiter Klaus Besser. Besser lobt die gute und abwechslungsreiche Ausbildung, die den teilnehmenden Schülern auch über die reine Ausbildung zum Fahrbegleiter „viel gebracht“ habe. Der Übergabe der Zertifikate über die erfolgreich absolvierte Ausbildung war ein Lehrgang vorausgegangen, in dem die Schüler von Trainern der RKH intensiv geschult wurden. „Der Lehrgang schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Schüler für ihre neue Aufgabe als Fahrzeugbegleiter fit gemacht werden“, erläutert Axel Schaffer von der RKH. Während des Lehrgangs wurden die neuen Fahrzeugbegleiter in Deeskalation und Konfliktbewältigung geschult. Außerdem wurden den Teilnehmern Strategien zum neutralen Verhalten sowie Kommunikationstechniken und Körpersprache näher gebracht. „Es ist toll, dass sich erstmals in Hofgeismar Schülerinnen und Schüler gefunden haben, die sich zum Fahrzeugbegleiter haben ausbilden lassen – bereits jetzt sollten die neuen Fahrzeugbegleiter dafür werben, dass sich auch in Zukunft wieder Nachfolgerinnen und Nachfolger finden“, wünscht sich Vizelandrätin Selbert. Am Landkreis werde die Durchführung der Schulungen auch in Zeiten äußerst knapper Haushaltsmittel nicht scheitern. Schulsozialarbeiterin Gudrun Dopatka weist darauf hin, dass die Fahrzeugbegleiter im Rahmen ihrer Tätigkeit weiter beraten werden. „Stefanie Löffler und ich bieten einmal im Monat ein Seminar an, bei dem die Ergebnisse der Arbeit der Fahrzeugbegleiter besprochen und diskutiert werden“, berichtet Dopatka. Dieses nachmittägliche Seminarangebot wird erstmals von einer Schule organisiert, an der Fahrbegleiter tätig sind. Außer an der Gustav-Heinemann-Schule gibt es ausgebildete Fahrzeugbegleiter auch an der Erich-Kästner-Schule in Baunatal, der Söhre-Schule in Lohfelden, der Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen, der Gesamtschule Kaufungen, der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein, der Gesamtschule Fuldatal, der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen, der Elisabeth-Selbert-Schule in Zierenberg, der Wilhelm-Leuschner-Schule in Niestetal und der Wilhelm-Filchner-Förderschule in Wolfhagen. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Busbegleiter Hofgeismar Auf dem Foto freuen sich die Absolventen der Ausbildung zusammen mit Axel Schaffer und Jens Straßberger vom RKH, Michael Grineis vom Polizeipräsidium Nordhessen, Vizelandrätin Susanne Selbert und Gudrun Dopatka, Stefanie Löffler, Erwin Gerhart und Klaus Besser von der Gustav-Heinemann-Schule.
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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