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Pressemitteilung vom
22. Dezember 2010
EU-Zustimmung zum Ausbau des Flughafens Kassel-Calden - Kommunale Anteilseigner freuen sich, dass es endlich losgeht

Region Kassel. Die Entscheidung der EU-Kommission die notwendige Erhöhung der Investitionssumme für den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden zu genehmigen, stößt – nicht überraschend – auf einhellige Zustimmung bei den kommunalen Anteilseignern der Flughafen GmbH. Der Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Landrat Uwe Schmidt und der Caldener Bürgermeister Andreas Dinges sehen in dem vorweihnachtlichen Entscheid der Kommission „das richtige Signal für den Wirtschaftsstandort Kassel“.

Die Entscheidung der EU-Kommission zeige, dass der Flughafenausbau juristisch und planerisch solide und verlässlich vorbereitet wurde. „Im Gegensatz zu anderen größeren Infrastrukturprojekten haben das Land Hessen und wir dafür gesorgt, dass die Planungsverfahren und die finanziellen Auswirkungen des Flughafenausbaus transparent behandelt wurden“, betonen Hilgen, Schmidt und Dinges.

 

Jetzt könnten die Baumaßnahmen für den Flughafen zügig beginnen. „Wir stellen bereits heute fest, dass für die Gewerbestandorte rund um den vorhandenen Flughafen und den nach dem Ausbau nicht mehr benötigten Verkehrslandesplatz eine rege Nachfrage besteht“, berichten Oberbürgermeister, Landrat und Bürgermeister. Die vom Zweckverband Raum Kassel unterstützte Entwicklung der Gewerbegebiete „entwickelt sich zu einem deutlichen Wirtschaftsimpuls für die ganze Region“. Ein leistungsfähiger Regionalflughafen gehöre für eine aufstrebende Wirtschaftsregion Kassel „ganz einfach mit dazu“.

Rund um den Flughafen stehen in Calden unter Einbeziehung der ab dem Jahr 2013 nicht mehr benötigten Start- und Landebahnen des jetzigen Verkehrslandeplatzes rund 80 Hektar an Gewerbeflächen zur Verfügung.

 

„Neben den Baumaßnahmen für den Ausbau kann es schon bald zu weiterer Bautätigkeit am Flughafen kommen“, ist sich Zweckverbands-Geschäftsführer Andreas Güttler sicher. Zusammen mit dem Güterverkehrszentrum Kassel werde sich das Flughafenumfeld zu einem „sehr interessanten interkommunalen Gewerbestandort entwickeln“, so Güttler weiter.

 

Eine ähnliche positive Botschaft wie aus Brüssel erhoffen sich Landrat Schmidt und Bürgermeister Dinges auch für die Ortsumgehung der B 7 für Calden. „Nachdem jetzt alle Hürden für den Flughafenausbau beseitigt sind, sollten die weiteren Schritte zur Realisierung der Ortsumgehung schnell erfolgen“, fordern Schmidt und Dinges. Nachdem das Amt für Straßen- und Verkehrswesen und das Regierungspräsidium Kassel die entsprechenden Vorarbeiten abgeschlossen haben, stehe jetzt noch der Planfeststellungsbeschluss des Wirtschaftsministeriums in Wiesbaden aus. „Wenn dieser vorliegt und der Bund, bei dem die Ortsumgehung im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans steht, die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt, könnte auch diese für die Bürger in Calden und für die Entwicklung des Gewerbestandorts sehr wichtige Baumaßnahme - wenn alles gut geht - 2012 beginnen“, so Landrat und Bürgermeister abschließend.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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Tel.: 0561/1003-1506
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