
Mehr als die Hälfte der Förderung bezog sich auf bereits vorhandene Eigenheime - ein Trend, der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte.
"Gerade die Förderung der gebrauchten Immobilien hat sich bewährt, um so leer stehende Häuser in Ortskernen wieder einer neuen Nutzung zuzuführen. Durch die Eigenheimförderung insgesamt wurden private Investitionen in Höhe von fast 28 Millionen € ausgelöst", berichtet der Fachdienst.
Beliebt ist das erstmals im Jahr 2006 aufgelegte Förderprogramm „BestandsInvest“. Es zielt darauf ab, barrierefreies Wohnen zu ermöglichen. Angesichts des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, Menschen das Wohnen im eigenen Zuhause - so lange es geht - zu gewähren.
So kann der gesundheitspolitischen Prämisse „ambulant vor stationär“ am besten Rechnung getragen werden. Die häusliche Pflege hat Vorrang vor der stationären Unterbringung in einem Pflegeheim.
Im Bereich der Förderung für barrierefreies Bauen sowie der Verbesserung der Energieeffizienz an bestehenden Gebäuden („BestandsInvest“) ist die Zahl der Bewilligungen auf ähnlich hohem Niveau wie in 2009 geblieben. In diesem Jahr wurden schon 14 Maßnahmen gefördert.
Zusätzlich zum Eigenheimbereich wurden 2010 zwei Mietwohngebäude und ein Wohnheim mit 24 Plätzen als Neubau gefördert. Den 1,3 Millionen € an Fördergeldern stehen Investitionen in Höhe von 3,6 Millionen gegenüber.
Für das Jahr 2011 werden die Wohnraumförderbestimmungen überarbeitet, konkrete Änderungen sind aber zur Zeit noch nicht bekannt. Mit einer Veröffentlichung ist nicht vor Ende Januar zu rechnen.
Interessierte Bauherren können sich dann im Internet auf der Seite der Förderbank www.nrwbank.de im „Wohnraumportal“ oder auf der Seite des Ministeriums für Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW unter www.mbv.nrw.de im Bereich „Wohnen“ weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen einholen. Diese Internetseiten werden zur Zeit noch überarbeitet.
Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, j.uhl