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Münster, 05.01.2011

Hochwasserschutz in Münster
Starker Regen könnte Wasserstände in den nächsten Tagen steigen lassen / Stadt informiert Anlieger an Werse und Angel

Münster (SMS) Die aktuellen Wetterprognosen sagen ab Donnerstag (6.1.) Tauwetter voraus. Wenn der Schnee schmilzt und möglicherweise starker Regen dazu kommt, der auf den noch gefrorenen Boden fällt, werden die Wasserstände der Flüsse und Bäche ansteigen. Die beim Amt für Grünflächen und Umweltschutz angesiedelte Untere Wasserbehörde beobachtet deshalb in diesen Tagen die Pegelstände im gesamten Stadtgebiet ganz genau. Außerdem hat die Stadt vorsorglich die Anlieger an Werse und Angel angeschrieben, deren Keller und Wohnungen beim Hochwasser zur Jahreswende 2002 / 2003 überflutet worden sind.

Nach dem Hochwasser vor acht Jahren hatten Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde und der Feuerwehr den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern praktische Tipps gegeben, wie sie Hochwasserschäden vorbeugen können. Daran erinnert die Stadt jetzt in ihrem Schreiben noch einmal: Kellerschächte sollten auf jeden Fall verschlossen werden, möglichst mit einer maßgeschneiderten, mit Silikon abgedichteten Spanplatte. Bei konkreter Hochwassergefahr sollten Keller und Erdgeschoss leer geräumt werden. Weitere Informationen zum Thema gibt es bei Wilhelm Wentker von der Unteren Wasserbehörde, Tel. 4 92-67 91.

Damit bei Hochwassergefahr die einzelnen Zuständigkeiten gut koordiniert und die verschiedenen Informationsquellen optimal genutzt werden können, gibt es bei der Stadt Münster bereits seit mehreren Jahren eine Arbeitsgruppe mit Hochwasser-Experten der verschiedenen Fachrichtungen. Sie beobachten rund um die Uhr die Pegelstände an der Werse in Ahlen und Albersloh und an der Angel in Wolbeck. Außerdem werden die Daten und Prognosen verschiedener Wetterinformationsdienste ausgewertet, Medien und Gewässer-Anrainer werden informiert. Das Tiefbauamt kontrolliert die Wehre und Flutmulden im Stadtgebiet.

Für den vorbeugenden Hochwasserschutz besonders wichtig sind die Regenrückhaltebecken und Versickerungsmulden, die das Tiefbauamt in den vergangenen Jahren angelegt hat. Aber auch jeder Einzelne, der auf seinem Grundstück befestigte Flächen entsiegelt, Regenwasser versickern lässt oder Dächer und Fassaden begrünt, leistet einen wichtigen Beitrag.

Weitere Hochwasser-Informationen finden Interessierte im Internet unter www.umweltamt.org/klue. Das Staatliche Umweltamt stellt dort Informationen zum Hochwasseraktionsplan Werse zur Verfügung.

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