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Pressemitteilung vom
14. Januar 2011
Landkreis Kassel informiert über Hochwasserlage – Mittagspegelstand in Hann. Münden bleibt abzuwarten
Kreis Kassel.

„Der Mittagspegelstand in Hann. Münden ist für unsere weiteren Planungen entscheidend“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn über die aktuelle Hochwasserlage an der Oberweser. Das Abwarten der tatsächlichen Höhe des am heutigen Mittag erwarteten Höchststands der Werra lasse noch genügend Zeit für eventuell erforderliche Sicherungsmaßnahmen in Reinhardshagen, Oberweser, Wahlsburg und Bad Karlshafen. Bis auch in Reinhardshagen als erstem Ort an der Oberweser die Welle eintrifft, vergehen laut Auskunft des Pressesprechers mindestens fünf Stunden.

Für Bad Karlshafen hoffen die Verantwortlichen des vom Landkreis eingerichteten Krisenstabes mit einem Pegelstand unter sechs Meter – am Morgen des 10. Januar hatte der Pegel in Bad Karlshafen 6,06 Meter erreicht. Kühlborn: „Das letzte größere Hochwasserereignis an der Oberweser hatten wir im Juli 1965 – da stand der Pegel in Bad Karlshafen bei 6,25 Meter“. Aktuell beträgt der Pegelstand in Bad Karlshafen 5,53 Meter.

Von der Diemel sei nicht mit zusätzlichen Belastungen zu rechnen, so der Pressesprecher weiter. „Der Hessische Wasserverband Diemel meldet, dass die Diemel randvoll ist – der Pegel in Volkmarsen-Ehringen fällt allerdings bereits wieder leicht“.

Die Auswirkungen des vom Regierungspräsidium Kassel für das Wochenende vorhergesagten Überlaufens der Edertalsperre werde sich erst mit einiger zeitlicher Verzögerung im Fuldatal und an der Oberweser bemerkbar machen.

„Es dauert in der Regel 24 Stunden bis sich ein Überlaufen des Edersees an der Oberweser bemerkbar macht“, informiert Kühlborn. Dann dürfte der Zulauf aus der Werra in die Weser wieder um einiges geringer ausfallen, als für heute vorhergesagt.

 

 

Hinweis für die Redaktionen:

Die nächsten aktuellen Meldungen zur Hochwassersituation folgen gegen 12.00 Uhr.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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