Fußgängerbrücke Gertrudenstraße wird abgebaut

17.01.2011 | Herten

Emschergenossenschaft nutzt Konstruktion an anderer Stelle

Die überflüssig geworden Fußgängerbrücke an der Gertrudenstraße soll nicht verschrottet, sondern abgebaut und weiterverwendet werden - diesen Beschluss hatte der Ausschuss für Planung, Bauen und Umwelt (heute AStU) im November 2008 gefasst. Umgesetzt wird dieser Wunsch aus der Politik nun durch die Emschergenossenschaft. Am morgigen Dienstag, 18. Januar, beginnen die Abbauarbeiten.

Die Brücke war 1997 zur Überquerung einer Fernleitung errichtet und worden und verband einen Bereich der Wohnsiedlung mit der neu entstandenen Parkanlage. Diese Fernleitung wurde mittlerweile demontiert, die Wegeverbindungen neu gestaltet. Damit erfüllt die Brücke aktuell keinen Zweck mehr. Unter Beteiligung der Bereiche Stadtplanung/Verkehrsplanung, Tiefbau und des Projektbüros Ewald wurde in den vergangenen Monaten nach einer neuen Einsatzmöglichkeit im Stadtgebiet zu finden - ohne Erfolg.

Um die feuerverzinkte Stahlkonstruktion nicht verschrotten zu müssen, wurde sie verschiedenen Gebietskörperschaften zur weiteren Verwendung angeboten. Die Emschergenossenschaft wird die Brücke nun einlagern und zukünftig an geeigneter Stelle ganz oder in Teilen nutzen.

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