04. Februar 2011. Zunehmend kommen auch türkische Einwohnerinnen und Einwohner, die ab den 60er und 70er Jahren als junge Arbeitskräfte in Deutschland eingewandert waren, ins fortgeschrittene Alter. Bislang können sich viele von ihnen noch selbst versorgen und haben dazu private oder gegenseitige Hilfen organisiert. Sofern sie das Glück haben, in einem Familienverband zu leben, erhalten sie von ihren Angehörigen die nötige Unterstützung. Wenn aber alterstypische Erkrankungen einen hohen zeitlichen Aufwand und professionelle Hilfen erfordern, die ihre bisherigen Angehörigen und Pflegepersonen überfordern, erwägen auch sie den Umzug in ein geeignetes Heim.
Eine Entscheidung fällt ihnen dann leichter, wenn sie entsprechende Angebote kennen und wissen, wie man dort die persönlichen Belange der Hilfebedürftigen sowie ihre kulturellen Wertvorstellungen in die Alltäglichkeiten einbezieht. Jetzt können Kasseler Pflegeheime mit türkischen Interessenten ins Gespräch kommen und über ihre Angebote informieren. In Form eines ‚Kaffeehausgesprächs’ wird dazu eine Veranstaltung vom Türkischen Rentnerverein ‚Emekder e.V.’, dem Seniorenbeirat sowie dem Ausländerbeirat der Stadt Kassel und dem ‚Stadteiltreff Mombach’ am Mittwoch, 16. Februar, 14.30 Uhr, im Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Straße 74, angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Kontakt: Feridun Kahraman, Telefon 899286, oder Manfred Aul, Telefon 45878.
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