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| Pressemitteilung vom 08. Februar 2011 |
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Pflegestützpunkt für den Landkreis Kassel startet – Gemeinschaftsprojekt von Pflegekassen und Kreis Kreis Kassel. Wenn plötzlich der 76-jährige Vater oder die achtzigjährige Mutter aus dem Krankenhaus kommen Grundlage für die Einrichtung von Pflegestützpunkten war das Pflegeweiterentwicklungsgesetz aus dem Jahr 2008 – die Umsetzung in den Bundesländern läuft aktuell. Selbert: „Wir sind der 14. Stützpunkt von 26 in Hessen geplanten und in Nordhessen nach dem Schwalm-Eder-Kreis der zweite“. Die Beratung durch die Pflegestützpunkte soll mit dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich zuhause wohnen können. Man erhält aber auch Rat, wenn es um die Suche nach dem richtigen Heim geht. Der neue Pflegestützpunkt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises mit den Kranken- und Pflegekassen in Hessen. „Wir haben für diesen Pflegestützpunkt die Federführung für die Kassen übernommen“, informiert Stephan Fonfara von der Landwirtschaftlichen Krankenkasse Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland (LKK). Die Kosten für die Beratungsstelle teilen sich die Kassenverbände und der Landkreis – auch das Personal stammt von beiden Trägern. Im Kreispflegstützpunkt beraten Simone Dippel und Michaela Griesel von der LKK sowie Doris Brandstetter-Weddig vom Landkreis. „Die Beratung erfolgt unabhängig und neutral“, erläutert Fonfara. Das für die Bürger kostenlose Angebot sei nicht von den Interessen des Landkreises oder der Kassen geleitet. Der neue Pflegestützpunkt bietet den großen Vorteil, dass ratsuchende Bürger nicht Kontakt zu mehreren Stellen aufnehmen müssen, sondern aus einer Hand umfassend informiert werden können. Fonfara: „Dazu ist es notwendig, dass die Beraterinnen alle Möglichkeiten und Angebote in der Region kennen“. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass besonders Menschen, die älter als 80 Jahre sind, Hilfe benötigen“, so Vizelandrätin Selbert. Jeder Fünfte in dieser Altersgruppe erhalte finanzielle Unterstützung aus der Pflegeversicherung. Die Angebotspalette des Pflegestützpunkts ist vielfältig: Von Informationen über regelmäßige Mittagessensangebote, Ansprechpartner bei der Suche nach einer Haushaltshilfe oder der barrierefreien Ausstattung der Wohnung bis hin zur Organisation von Versorgungs- und Betreuungsangeboten in Absprache mit den Betroffenen. „Das Angebot richtet sich nicht nur an ältere Menschen – es steht allen offen, die Pflege dauerhaft oder für eine Übergangszeit nach einer schweren Erkrankung benötigen“, erläutert Selbert. Neben der direkten Hilfe und Beratung, die auch in Form von Hausbesuchen erfolgen kann, sollen sich die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes um die Vernetzung von Pflege- und Betreuungsangeboten im Landkreis kümmern. Dazu gehört der regelmäßige Kontakt zu Ärzten, Selbsthilfegruppen, ambulanten Pflegediensten und ehrenamtlich Tätigen. „Wir werden eng mit den bereits bestehenden sechs Beratungsstellen für Ältere und den Mitarbeiter/innen der Koordinierungsstellen für die niederschwelligen Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz im Landkreis zusammenarbeiten“, informiert Beraterin Doris Brandstetter-Weddig. So werde keine Konkurrenz, sondern eine gemeinsame Verbesserung der Beratungs- und Pflegeunterstützungsangebote entstehen.
Hintergrund: Der Pflegestützpunkt ist Montags, Mittwochs und Freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet, Mittwochs auch von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle sind telefonisch unter den Nummern 0561/1003-1371 und 1003-1399. Die Adresse des Pflegestützpunktes lautet: Südflügel des KulturBahnhofs Kassel (direkt neben dem Büro der Verbraucherzentrale Kassel), Rainer-Dierichs-Platz 1 in Kassel Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Pflegestuetzpunkt 002 Auf dem Foto freuen sich von links nach rechts Doris Brandstetter-Weddig, Stephan Fonfara, Michaela Griesel, Simone Dippel und Vizelandrätin Susanne Selbert.
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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