Bündnis zur Förderung beruflicher Perspektiven für Magdeburger Spitzensportler gegründet
Stadtverwaltung und Partner unterzeichneten Vereinbarung
Die Stadtverwaltung und der Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt e.V. haben ein Bündnis zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Spitzensport ins Leben gerufen. Ziel ist es, für Magdeburger Spitzensportler die Rahmenbedingungen in der beruflichen Ausbildung zu verbessern. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten heute Bürgermeister Dr. Rüdiger Koch, der Leiter des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt e.V., Helmut Kurrat und Vertreter der beteiligten Partner.
„Mit dem neuen Bündnis und der gemeinsamen Absichtserklärung wollen wir Magdeburger Spitzensportler und hoffnungsvolle Nachwuchstalente bei der beruflichen Ausbildung aktiv unterstützen, damit sie nach der sportlichen Karriere auch beruflich durchstarten können“, begründet Bürgermeister Dr. Rüdiger Koch die Initiative von Stadtverwaltung und Olympiatstützpunkt. „Zu unseren Partnern gehören dabei die Agentur für Arbeit, die Industrie und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Städtischen Werke und die Berufsbildenden Schulen.“
Kernpunkt der Vereinbarung ist das gemeinsame Ziel, die Ausbildung mit dem Leistungssport so zu koordinieren, dass beide Bereiche erfolgreich entwickelt werden können. „Die Sportler müssen die Möglichkeit bekommen, Training und Wettkämpfe erfolgreich mit der beruflichen Ausbildung kombinieren zu können“, umschreibt Dr. Rüdiger Koch das Ziel des Bündnisses. „Damit wollen wir nicht nur eine optimale Vorbereitung auf Olympische Spiele sowie Welt- und Europameisterschaften absichern, sondern auch talentierte Leistungssportler an die Region binden. Wenn Unternehmen und Handwerksbetriebe die Spitzensportler zu leistungsfähigen Fachkräften ausbilden, ermöglichen wir den Aktiven eine duale Entwicklung und geben ihnen damit eine Lebensperspektive in der Magdeburger Region.“
Die konkrete Umsetzung der Vereinbarung erfolgt in der neu gegründeten Arbeitsgruppe „Beruf und Spitzensport“. Darin koordinieren die beteiligten Partner die Zusammenarbeit zwischen Bildungsträgern, Unternehmen, Kammern und der Agentur für Arbeit, beraten personenbezogen mögliche berufliche Perspektiven, bereiten Gespräche zur Berufsorientierung mit den Sportlern vor und suchen bzw. vermitteln geeignete Ausbildungsplätze.
„Erfolgreiche Leistungssportler sind naturgemäß leistungsbereit und flexibel“, so der Bürgermeister. „Das sind Attribute, die im heutigen Berufsleben enorm wichtig sind. Deshalb gehe ich davon aus, dass auch die Unternehmen und Firmen von dem neuen Projekt profitieren. Wird es erfolgreich umgesetzt, hat die Landeshauptstadt Magdeburg einen weiteren Standortvorteil für den Spitzensport.“
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