Durchforstung im Katzenbusch

28.02.2011 | Herten

Licht für junge Buchen

Die im letzten Jahr begonnene Pflegemaßnahme im Katzenbusch wird in dieser Woche im Auftrag des ZBH fortgesetzt. Um neuen Bäumen einen besseren Standort zum Wachsen zu bieten, müssen alte Bäume vereinzelt weichen. Aus Sicherheitsgründen bleiben während der Durchforstung Teilbereiche des Katzenbusches gesperrt.

Das Ziel: Gesunde Buchen, die sich am Standort bereits bewährt haben, sollen sich auf natürliche Art und Weise vermehren. Bucheckern, die Früchte des Baums, dienen als Samen für neue Bäume.

Die jungen Buchen brauchen zum Wachsen ausreichend Licht. Deshalb müssen einzelne alte Bäume aus dem Bestand entfernt werden. Das anfallende Holz wurde bereits im Vorfeld über das Forstamt vermarktet. Die dünnen Äste der Baumkronen, das sogenannte Reisig, bleibt im Wald, denn es bietet Nährstoffe, Nahrung, Unterschlupf und Brutmaterial für Insekten, Vögel und andere Tiere.

Die Pflegemaßnahme wird im Turnus von acht bis zehn Jahren durchgeführt und dient der Entwicklung des Waldbestandes. So soll der Wald auf natürliche Art verjüngt und ein stufiger, stabiler Bestand geschaffen werden.

Da es sich beim Katzenbusch um eine Waldfläche handelt, können die Arbeiten ganzjährig, also auch nach dem 28. Februar, durchgeführt werden. Ein besonderes Augenmerk hatte der ZBH im Vorfeld auf den Artenschutz gelegt. „Jeder Baum wurde genau begutachtet um sicherzustellen, dass keine Brutstätten von Höhlenbrütern, wie zum Beispiel Spechte oder Fledermäusen, gefährdet werden“, so der städtische Baumexperte Lars Kuhnt.

Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de