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Magdeburg, 28. Februar 2011
OB und Umweltminister schwenkten erstes Lärmschutzelement in Nord ein
Auftakt für anspruchsvolle Baumaßnahme am Ring

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Sachsen-Anhalts Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens haben heute das erste Element für die neue Lärmschutzwand am nördlichen Magdeburger Ring eingeschwenkt. Die aus zwei Längen von je rund 850 Meter entstehende Lärmschutzwand wird bis Ende Juni zwischen der Ebendorfer Chaussee und der Ziolkowskistraße bzw. Hans-Grundig-Straße gebaut. Mit Unterstützung von Bund und Land werden hier rund 3,9 Mio. Euro investiert.

 

„Mit der künftigen Lärmschutzwand wird sich für mehr als 1.500 Magdeburgerinnen und Magdeburger aus den Stadtteilen Nord und Kannenstieg die Lebensqualität deutlich verbessern“, so Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Die Investition kommt vor allem den Anwohnern in der Hans-Grundig-Straße, der Otto-Nagel-Straße, der Lumumbastraße und der Albert-Schweizer-Straße zugute. Gleichzeitig ist der Bau der letzte Abschnitt unseres 1997 gestarteten kommunalen Großprojektes zum Lärmschutz am Magdeburger Ring.“

 

Bei der bislang anspruchvollsten Schallschutzmaßnahme in Magdeburg lässt die Stadtverwaltung zwei Wände mit einer Höhe von jeweils sieben Metern errichten. Davon verlaufen nach Fertigstellung drei Meter abgeschrägt in Richtung Magdeburger Ring, um einen besseren Schallschutz zu erreichen. Auch die Auf- und Abfahrt von bzw. zur Ebendorfer Chaussee sind in das Bauvorhaben integriert.

 

Im Rahmen des Konjunkturpaketes II werden am nördlichen Stadteingang insgesamt rund 3,9 Mio. Euro investiert. 75 Prozent der Summe stellt der Bund zur Verfügung. Das Land Sachsen-Anhalt und die Landeshauptstadt Magdeburg tragen jeweils 12,5 Prozent der Kosten. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni.

 

Der Bau der neuen Schallschutzwand ist die vorerst letzte Investition zum Lärmschutz am Magdeburger Ring. Weitere Maßnahmen waren die Lärmschutzwände in Höhe der Ackerstraße, der Cochstedter Straße, der Goslarer Straße, der Albert-Vater-Straße und am Lübecker Privatweg. Die Investitionssumme betrug insgesamt 3 Mio. Euro. Rund 50 Prozent davon stellten die Europäische Union und das Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

 

Mit der Errichtung der neuen Lärmschutzwand nutzt die Landeshauptstadt ein weiteres Mal die Möglichkeiten des Konjunkturpaketes (KP) II, in dessen Rahmen bis Ende dieses Jahres in Magdeburg rund 43,8 Millionen Euro investiert werden.

 

 

 

Zu den damit finanzierten Baumaßnahmen gehören zum Beispiel auch die Teilsanierung von 13 Kindertageseinrichtungen, die Komplettsanierung der Schwimmhalle an der Großen Diesdorfer Straße, der Neubau eines Gebäudes für das Kulturhistorische Museum, Sanierungsarbeiten an der Städtischen Volkshochschule, die Teilsanierung des Westflügels vom Kloster Unser Lieben Frauen, die endgültige Oberflächenabdichtung der Alt-Deponie Hängelsberge sowie der Umbau der Gruson-Gewächshäuser.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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