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Magdeburg, 07. März 2011
„RÜM“ soll Schüler und Unternehmen „unter ein Dach“ bringen
Berufsorientierung für Magdeburger Schüler

Die Ottostadt Magdeburg lud heute zum Auftakt der Initiative „Regionales Übergangsmanagement“, kurz RÜM. Gefördert wird das Regionale Übergangsmanagement durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“. Gemeinsam mit der sachsen-anhaltischen Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff und dem Minister für Gesundheit und Soziales Norbert Bischoff gab Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper heute den Startschuss zum Projekt.

 

OB Dr. Lutz Trümper erklärt, was hinter dem Gedanken des Regionalen Übergangsmanagements steckt: „Um Jugendlichen den Übergang Schule – Ausbildung ? Beruf zu erleichtern, gibt es in der Landeshauptstadt bereits eine Vielzahl von Projekten in unterschiedlicher Trägerschaft. Das Regionale Übergangsmanagement hilft uns, die vorhandenen Maßnahmen besser zu koordinieren und die Akteure zu vernetzen. Dadurch können Instrumente zielgerichteter eingesetzt und positive Effekte noch verstärkt werden.“

 

Eine Steuerungsgruppe mit zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Bildung begleitet die Umsetzung des Projektes durch eine zentrale Koordinierungsstelle, die im städtischen Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit angesiedelt ist. So sollen weitreichende Netzwerke und dauerhafte Kooperationen entstehen. Projektpartner sind die Agentur für Arbeit Magdeburg, das Jobcenter Magdeburg, die Regionale Planungsgemeinschaft, das Bildungswerk der Unternehmerverbände Sachsen-Anhalts, der Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt, die Gesellschaft für Wirtschaftsservice Magdeburg mbH, die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer Magdeburg, die Jugendkompetenzagentur der Landeshauptstadt, die beiden Magdeburger Hochschulen, das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt.

 

Auch Schüler, Pädagogen, Eltern und vor allem die hiesigen Unternehmen sind aufgefordert, ihre Vorstellungen in die einzelnen Projektphasen von der Bestandsaufnahme bis hin zur Umsetzung gemeinsamer Handlungsschritte einzubringen. Langfristiges Ziel des heute gestarteten Projektes ist es, für jugendliche Schulabgänger in Magdeburg dauerhafte Perspektiven zu schaffen. „Wenn es uns gelingt, den Anteil der Jugendlichen mit einem qualifizierten beruflichen Abschluss zu erhöhen, wirken wir gleichzeitig einem drohenden Fachkräftemangel in der Region entgegen“, so Oberbürgermeister Trümper.

 

 

Hintergrund:

 

„Perspektive Berufsabschluss“

Das neue Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Perspektive Berufsabschluss" soll die vorhandenen Förderangebote und Unterstützungsstrukturen im regionalen Kontext besser miteinander verzahnen und auf den tatsächlichen Bedarf ausrichten. Dazu ist es notwendig dauerhafte Strukturen der Zusammenarbeit zu etablieren. Das Programm umfasst die beiden Förderinitiativen "Regionales Übergangsmanagement" und "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung". "Perspektive Berufabschluss" wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert. Von 2008 bis 2012 fließen 35 Millionen Euro in die zwei Förderinitiativen. Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Bonn.

 

Regionales Übergangsmanagement (RÜM) in Magdeburg

In der zweiten Förderrunde von „Perspektive Berufsabschluss“ 2010 wurden bundesweit 29 Projekte ausgewählt und bei den Kommunen angesiedelt. Das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit hatte im Ergebnis eines Workshops im Rahmen der Bildungskonferenz am 26. März 2010 erfolgreich den Antrag auf Teilnahme an der Förderinitiative 1 gestellt. Mit einem Fördermittelbescheid vom 3. Dezember 2010 gewährte das Bundesministerium für Bildung und Forschung der Ottostadt Magdeburg die volle Finanzierung des Projektes mit ca. 610.000 Euro. Der operative Start des Regionalen Übergangsmanagements erfolgte mit der heutigen Auftaktveranstaltung. Die zentrale Koordinierungsstelle ist im Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit angesiedelt.



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