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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 24.03.2011
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Nadelmarkt in Barendorf am ersten April-Wochenende
"Überzeugen Sie sich vom angenehmen Ambiente und nehmen Sie eine kleine Auszeit von Massenprodukten" - so lautet das Motto des dritten Nadelmarktes, zu dem das Stadtmuseum Iserlohn am Wochenende 2. und 3. April, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf, Baarstraße 220-226, einlädt. Der Eintritt ist frei. Die im kleinen beschaulichen Baarbachtal in Iserlohn liegende Historische Fabrikanlage beherbergt seit 1987 das Nadelmuseum. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass sich hier seit einigen Jahren ein in dieser Form eher seltener Themenmarkt ausgesuchter Kunstfertigkeit etablieren konnte. Insgesamt 27 Aussteller präsentieren in diesem Jahr Bekleidung aus vielfältigen Stoffen, Entwürfe phantasievoller Kleider, Textildesign in kunstvoller Ausarbeitung, extravagante Schals, unverwechselbare Hüte, feine, erlesene Stickereien, zeitgenössische Stickarbeiten, edle Wohntextilien für ein individuelles Ambiente, einfallsreich gequiltete Wandbehänge und Überwürfe, handgefertigte Ledertaschen und -accessoires aus hochwertigen Materialien. Kinderbekleidung gibt es sowohl bunt und fröhlich als auch edel manufakturiert nach historischen Vorbildern. Ein Sammlerehepaar zeigt außergewöhnliches Nähzubehör aus aller Welt. In diesem Jahr fällt die rege Beteiligung vor allem junger Designer auf. Die Technische Universität Dortmund stellt eine Installation mit dem Titel "früher war alles besser" vor. Als Spaziergänger im Publikum präsentieren Darsteller Mode um 1800. Im Zubehörbereich gibt es Scheren aus Solingen und das gar nicht zugeknöpfte Knopfprojekt aus Schwerte. Diese unterstützenswerte Initiative von Asperger Autisten bietet seltene Knöpfe zum Verkauf an und fertigt aus besonders schönen Stücken reizvollen Halsschmuck. Mit künstlerischen Projekten und Produkten rund um die Nadel beteiligen sich die Barendorfer Künstler. Wie im letzten Jahr werden dies der Kunsttischler Konrad Horsch sein, der Fotograf Gisbert Körner und, neu hinzugekommen, das Künstlerduo Pempeit und Siebrecht. Am Sonntag findet um 15.00 Uhr eine Modenschau mit Bekleidung und Accessoires der Aussteller statt. Technikinteressierte Besucher bekommen bei den Führungen im Nadelmuseum (Samstag und Sonntag, jeweils um 11.00 Uhr) Antwort auf die Frage, wie das Öhr in die Nadel kommt. Der dort nachvollziehbare industrielle Produktionsablauf der Nadelherstellung zeigt, wie groß der Aufwand war, um Nadeln aller Größen für unterschiedlichste Zwecke herzustellen und wie die feine Spitze der Nadel gelingen konnte. Für das leibliche Wohl sorgen das ansässige Café Barendorf und der Service-Club Inner Wheel Iserlohn. Die Damen des Clubs bieten kleine Snacks und andere Erfrischungen an und unterstützen vom Erlös ein soziales Projekt vor Ort. Weitere Informationen zum Nadelmarkt gibt es beim Stadtmuseum Iserlohn unter den Rufnummern 02371 / 217-1960 oder -1961 oder im Internet unter www.museen-iserlohn.de. |
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