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Pressemitteilung vom
31. März 2011
Sanierung der Brücke über die Nebelbeeke in Meimbressen abgeschlossen
Calden.

Die Sanierung der Brücke über die Nebelbeeke im Caldener Ortsteil Meimbressen ist fast abgeschlossen. „Die wichtige Nachricht für die Autofahrer lautet: Die Vollsperrung der Kreisstraße 32 wird am Montag, 4. April, aufgehoben“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Für Restarbeiten – wie die Anbringung eines neuen Metallgeländers – ist keine Straßensperrung mehr erforderlich. Das Metallgeländer wird in rund 14 Tagen angebracht; bis dahin müssen die Meimbresser noch mit einem provisorischen Holzgeländer leben. „Das ist auch der Grund, warum bis zum Abschluss der Arbeiten noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gilt“, berichtet Kühlborn.

Auch diese Baumaßnahme hatte mit dem frühen Wintereinbruch 2010 „zu kämpfen“. „An sich wollten wir die Arbeiten im letzten Jahr abschließen – der frühe und dann auch anhaltende Frost hat uns und den beauftragten Firmen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so der Pressesprecher weiter.

Bei einer Routineüberprüfung der Nebelbeekenbrücke hatte das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Kassel (ASV) Mängel an dem aus dem Jahr 1908 stammenden Bauwerk festgestellt, die eine Sanierung erforderlich machten. Da es sich um ein historisches Bauwerk handelt, wurden bei der Sanierung auch optische Gesichtspunkte berücksichtigt.

Kühlborn: „Wir haben die alte Brücke über die Nebelbeeke nicht einfach durch eine moderne Stahlbetonbrücke ersetzt“. Durch die Erneuerungsarbeiten wurde die Tragfähigkeit des Bauwerkes von 30 auf 60 Tonnen erhöht und dadurch dauerhaft sichergestellt. Um dies zu erreichen, wurde ein Stahlbetonrahmen eingesetzt und anschließend die historische Ansicht der Brücke durch eine seitliche Verblendung mit dem ursprünglichen Naturstein-Mauerwerk wiederhergestellt.

Die Kosten für die rund acht Monate dauernde Brückensanierung und die dazugehörige Planung liegen bei rund 435.000 Euro. Das Land Hessen beteiligt sich mit 265.300 Euro an den Gesamtkosten – den Rest der Summe übernimmt der Landkreis.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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