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| Pressemitteilung vom 01. April 2011 |
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Selbert: „Keine weitere Tonne nötig“ Kreis Kassel. „Die vom Bundeskabinett beschlossene Einführung einer weiteren Abfalltonne für Wertstoffe ist unnötig“, lehnt Vizelandrätin Susanne Selbert die im Gesetz zur Wiederverwertung von Abfällen vorgesehene zusätzliche Abfalltonne für Wertstoffe ab. „Wir haben bereits eine Wertstofftonne und das ist die heutige Restmülltonne“, so Selbert weiter. Der in der grauen Restmülltonne eingesammelte Abfall aus dem Landkreis Kassel werde bereits heute mechanisch in fünf unterschiedliche Abfallarten getrennt und zu 100 Prozent verwertet. Selbert: „Es ist überhaupt kein Problem, die bisherigen fünf Abfallarten weiter zu spezifizieren und die eingesammelten Abfälle noch zielgenauer einer stofflichen Verwertung zuzuführen“. Problematisch sei vielmehr die Einführung einer weiteren Abfalltonne. „Für den Landkreis Kassel und den Eigenbetrieb Abfallentsorgung Landkreis Kassel verursacht dies einen erheblichen Mehraufwand“, informiert die Vizelandrätin. Außerdem zeigen die Erfahrungen mit dem bisherigen System mit Restmülltonne und dem Gelben Sack, dass eine weitere Spezifizierung der Getrenntsammlung nicht funktionieren werde. Selbert: „Bereits heute haben wir rund 50 Prozent Restabfälle im Gelben Sack, die da nicht hingehören, aussortiert und entsorgt werden müssen“. An dieser „Fehlwurfquote“ habe auch die intensive Öffentlichkeitsarbeit zur Getrenntsammlung von Verpackungsmaterial im Gelben Sack in den letzten 15 Jahren nichts geändert. Auch für die Bürger habe eine weitere Abfalltonne Nachteile. „Ich bin gespannt, wo die Bürger den Platz für eine vierte Tonne hernehmen wollen“, weist Selbert auf das Problem des Stellplatzes für eine zusätzliche Wertstofftonne hin. Besser vermittelbar und auch für die betrieblichen Abläufe effizienter ist es nach Auffassung der Kasseler Vizelandrätin, die bisherige Restmülltonne für die gemeinsame Sammlung von Leichtverpackungen aus dem Gelben Sack und den Restmüll zu nutzen. Auch so würden alle Verpackungsabfälle einer Verwertung zugeführt und es ist zudem für alle Beteiligten die einfachste Lösung. „Ich setze auf die Vernunft der Bundestagsabgeordneten aller Parteien nach dem Debakel mit dem Kraftstoff E 10 nicht noch eine weitere Komplizierung des Alltags der Bürger zu beschließen“, so Selbert abschließend. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
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