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Magdeburg, 14. April 2011
Neue Steine für das Bürgerdenkmal Magdeburg
Feierliche Einweihung am kommenden Mittwoch

Ottostadt Magdeburg.

 

 

Am kommenden Mittwoch (20. April) um 11.30 Uhr werden am Bürgerdenkmal in unmittelbarer Nachbarschaft des Domes neue gespendete Bürgersteine eingeweiht. Interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich eingeladen. Das Bürgerdenkmal erinnert an die friedliche Revolution 1989 und wurde zum Tag der Deutschen Einheit 2003 eingeweiht.

 

Die neuen Steine wurden gespendet von zwei Planungsbüros, die seit vielen Jahren in den Aufbau unserer Stadt involviert sind und  zwei ihrer verdienten Mitarbeiter:

- pbr Planungsbüro Rohling AG und deren Mitarbeiter

- Dr. Ralf Hesse

- Dipl.-Ing. Horst Dettmar

- Planungsbüro Manfred Baumert

 

Mit ihrer Spende bringen die Sponsoren nicht nur ihre Verbundenheit mit den tapferen Menschen zum Ausdruck, die im Herbst 1989 mit ihren beharrlichen Montagsdemonstrationen das SED-Regime zur Aufgabe gezwungen haben, sondern auch ihre Verbundenheit mit der freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung und der Wiedervereiningung Deutschlands, die ohne die friedliche Revolution im Herbst 1989 nicht gekommen wären.

 

Einen weiteren Stein erwarb Christiane Dippe, der es ein Anliegen war, auf diese Weise den engagierten Menschen des Herbstes 1989 dafür zu danken, dass sie in einer freien Welt eine weder durch geografische noch durch politische Grenzen eingeschränkte Entwicklung nehmen kann.

Die erforderlichen Arbeiten am Bürgerdenkmal werden vom Steinmetzbetrieb Tauchert und der Firma Hein Bau aufgrund des hohen Symbolwertes zu besonders günstigen Konditionen ausgeführt. Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg hat 2010 eine komplette Pflege des Kunstwerks mit Reinigung, Materialpflege und Graffitischutz beauftragt. Außerdem wurden in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt die Bodenstrahler erneuert. Insgesamt wurden dafür rund 1.900 EUR investiert.

 

Hintergrund

Das in der Lothar-Kreyssig-Straße stehende Bürgerdenkmal für Magdeburg, das an die friedliche Revolution im Herbst 1989 erinnert, wurde auf Initiative des Kuratoriums „Magdeburger Bürgerdenkmal“ vom Künstler Norbert Zagel geschaffen.

 

Das Kunstwerk - eine Stele mit aufgebrochenem Corpus, aus dem Licht hervortritt - symbolisiert den tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbruch der Wendezeit. Es erinnert an die Zivilcourage der Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts, die im Herbst 1989 öffentlich gegen die DDR-Diktatur protestierten und fordert auf, die errungene Freiheit und Demokratie auch künftig als unverzichtbare Werte unserer Gesellschaft zu bewahren.

 

Das Denkmal wurde zum Tag der Deutschen Einheit 2003 vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, dem Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper enthüllt. Zur Einweihung waren die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte und Gemeinden aus Sachsen-Anhalt geladen. Finanziert wurde das Denkmal durch Magdeburger Unternehmer und Bürger, Städte Sachsen-Anhalts sowie die Partnerstädte Magdeburgs Braunschweig und Nashville, die Bürgersteine gestiftet hatten.

 

 

Für Rückfragen:

Rudolf Evers, Tel.: 0391/253 77 72

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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