20. April 2011. Vier Wochen vor dem Zensusstichtag am 9. Mai laufen die Vorbereitungen für den Zensus 2011, das Großprojekt der amtlichen Statistik in Deutschland, auf Hochtouren. Wie das Hessische Statistische Landesamt über den Pressedienst der Stadt Kassel mitteilt, sind dies vor allem die Vorarbeiten für die Durchführung der repräsentativen Haushaltebefragung bei etwa zwölf Prozent der hessischen Bevölkerung sowie für die postalische Gebäude- und Wohnungszählung, bei der alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnimmobilien angeschrieben werden.
Die Erhebungsphase für den Zensus 2011 beginnt in Hessen am 2. Mai mit dem Versand von etwa 1,8 Millionen Erhebungsbögen der Gebäude- und Wohnungszählung. Ab diesem Tag werden die Erhebungsunterlagen in mehreren Wellen verschickt. Eine Woche später - ab dem 10. Mai - werden etwa 8.000 Interviewerinnen und Interviewer zu den 365.000 Haushalten in Hessen unterwegs sein.
Die Interviewer sind im Besitz eines Erhebungsbeauftragtenausweises, den sie bei jedem Besuch unaufgefordert vorzeigen müssen. Die Ausweise tragen das Hessische Landeswappen und ein Dienstsiegel der Stadt Kassel. Der Ausweis ist nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig. Vor dem Interview werden die Erhebungsbeauftragten den Termin ihres Besuchs mit einem Schreiben der Erhebungsstelle der Stadt Kassel und einer Karte ankündigen. Wer Zweifel an der Echtheit des Ausweises oder der Terminankündigung hat, sollte sich an die Erhebungsstelle der Stadt Kassel, Obere Königsstraße 8, Zimmer F301/302, 34117 Kassel, Frau Kranert (Telefon 05 61/7 87-20 11), Frau Ruhland (Telefon 05 61/7 87-20 10), zensus@stadt-kassel.de, Fax 05 61/7 87-88 20 11, wenden.
Im Gegensatz zu früheren Volkszählungen, bei denen alle Bürgerinnen und Bürger befragt wurden, verpflichtet das Zensusgesetz 2011 nur etwa ein Drittel der Bevölkerung zur direkten Auskunft. Für die Bereitstellung weiterer Informationen, die früher bei einer Volkszählung erhoben wurden, nutzt die amtliche Statistik in Deutschland beim Zensus 2011 vorhandene Informationen aus Registern, wie z.B. den Melderegistern der Gemeinden und den Registern der Bundesagentur für Arbeit. Damit wird nicht nur die Belastung der Bevölkerung verringert, sondern es werden gleichzeitig auch die Kosten gering gehalten. Mehr erfahren Sie über Zensus 2011 in Deutschland im Internet unter www.zensus2011.de.
Weitere Auskünfte erteilen Irene Wachsmuth, Telefon 06 11/38 02-8 07, Berthold Müller, Telefon 06 11/38 02-2 35, sowie Carsten Beck, Telefon 06 11/38 02-2 62, E-Mail: zensus-auskunft@statistik-hessen.de.
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