Auch die Funde der Historiker und Archäologen im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster geben heute noch viele Rätsel auf. Amüsant war die Entdeckung eines kleinen Geheimnisses: Statt "ora et labora" erlagen die Zisterzienserinnen wohl manchmal der Fleischeslust. Wildschweinknochen in der Speisekammer verraten noch heute den Genuss des streng verbotenen Fleisches.
Bei einem geführten Rundgang, am Ostermontag, 25.04., 15 Uhr, werden den Besuchern die Lebensgewohnheiten der Schwestern, die Klostergeschichte, die Wasserbaukünste der Ordensfrauen und die baulich noch erkennbaren Reste vergangener Zeit erklärt.
Die Teilnahme an der 60minütigen Führung kostet zwei Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Um Anmeldung am Veranstaltungstag ab 11 Uhr wird gebeten, Telefon 05459/914625.