Kuchenbaum versetzt Schlossparkbesucher in Weihnachtsstimmung
06.05.2011 | Herten
Weiterer Baumexot westlich von Orangerie gepflanzt
Wer beim Spaziergang im Schlosspark meint, den würzigen Duft von Lebkuchen in der Nase zu haben, täuscht sich nicht: Verantwortlich ist der Kuchenbaum. Fangen seine Blätter an zu welken, verströmen sie einen intensiven Geruch, der einen bereits im Herbst in Adventsstimmung versetzen könnte. Erst Mitte April hat der ZBH ein weiteres Exemplar westlich der Orangerie gepflanzt.
Der Baum mit dem außergewöhnlichen Namen reiht sich ein in die große Exotenfamilie unweit des Wasserschlosses. Abseits der Parkwege gibt es unter den über 200 Baumsorten einige botanische Besonderheiten zu entdecken. Neu zwischen den nicht heimischen Gehölzen sind auch eine Goldesche, eine Mahagonikirsche sowie ein Ginkgo. Der heimatliche Baumbestand hingegen wurde um zwei Schwarzpappeln ergänzt. Die gelten wegen ihrer Größe als echte Besonderheit.
Zu den bekanntesten Exoten im Schlosspark zählt der Taschentuchbaum. Das Hertener Exemplar gehört zu den Ältesten in ganz Europa. In den 70er-Jahren wurde ein weiterer Baum in der Nähe des Herkulesplatzes gepflanzt. Zu der botanischen Vielfalt tragen außerdem ein Trompetenbaum, ein Judasblattbaum, ein Maiglöckchenbaum sowie japanische Maiskolbenmagnolien bei. Außerdem ergänzt der ZBH kontinuierlich heimische Gewächse nach den Vorgaben des Parkpflegewerks.
Die im Schlosspark vertretenen, besonderen Baumarten werden auch seit vielen Jahren im Stadtgebiet gepflanzt. So sind zum Beispiel in der Hermannstraße mehrere Amberbäume zu finden. Trompetenbäume zieren die Fußgängerzone in der Ewaldstraße, Tulpenbäume stehen an der Theodor-Heuss-Straße.
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