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Pressemitteilung vom
12. Mai 2011
Zukunft des Schulstandorts Holzhausen geklärt – Gemeinsames Vorgehen von Eltern und Kreis

Immenhausen. „Gemeinsam mit den Eltern der Schüler, die aktuell noch die Schule in Holzhausen besuchen, haben wir eine Lösung für den Schulstandort gefunden“, berichtet Landrat Uwe Schmidt nach einer Elternversammlung am Standort der Lilli-Jahn-Schule in Immenhausen. Schmidt: „Die Eltern der Schüler der 3. Klasse haben zugestimmt, dass die Schüler mit dem neuen Schuljahr ab diesem Sommer in Immenhausen und nicht mehr in Holzhausen beschult werden“. Dies sei bei den vorhandenen Rahmenbedingungen für alle Beteiligten eine „gute Lösung“.

 

Der Landrat erinnert daran, dass das Land Hessen 2006 entschieden hatte, die Schulleiterstelle an der Grundschule in Holzhausen nicht mehr zu besetzen und die Schule von der Schulleitung der Lilli-Jahn-Schule in Immenhausen leiten zu lassen. Damit wurde die Holzhäuser Grundschule Außenstelle der Immenhäuser Grundschule. Durch die Vorgabe des Hessischen Kultusministeriums, dass für die Bildung von Schulklassen zu Beginn eines Schuljahres mindestens 13 Schüler notwendig sind, konnte in den vergangenen Jahren immer häufiger keine erste Klasse an der Außenstelle in Holzhausen gebildet werden. Er habe mehrfach versucht, eine flexiblere Lösung gerade für kleine Schulstandorte im ländlichen Raum bei Kultusministerin Dorothea Henzler zu erreichen: „Ich bin aber regelmäßig an der starren Haltung des Ministeriums gescheitert“, bedauert Schmidt.

 

Aktuell wird am Schulstandort in Holzhausen nur noch eine Klasse 3 unterrichtet. „Vor dem Hintergrund, dass auch zum neuen Schuljahr keine erste Klasse in Holzhausen zustande kommt, haben wir im Gespräch mit den Eltern nach einer sinnvollen Lösung gesucht“, so Schmidt weiter. Dies sei nun gelungen. Schmidt bedankte sich bei der Bereitschaft der Eltern, offen über die Perspektiven des Schulstandorts Holzhausen und die Rahmenbedingungen für eine Beschulung in Immenhausen zu reden. „Pädagogisch ist der Verbleib nur einer einzigen Klasse an einem Schulstandort wenig sinnvoll“, sind sich Landrat und die Schulleiterin der Lilli-Jahn-Schule Heike Schneider einig. Offen war noch die Frage des Transports der Schüler von Holzhausen in das rund fünf Kilometer entfernte Immenhausen. Hier habe der Landkreis zugesichert, dass die Beförderung der Grundschüler aus Holzhausen nach Immenhausen „in der jetzigen bewährten Form weiterlaufen wird“.

 

Mit der jetzt gefundenen Lösung werde auch der Druck auf die Eltern aus Holzhausen wegfallen, die bereits heute ihr Kind direkt an der Immenhäuser Grundschule anmelden. „Um das noch einmal ganz klar zu sagen: Nicht die Eltern, die Schulleitung oder der Landkreis sind der entscheidende Faktor für das Auslaufen des Schulstandorts Holzhausen, sondern die Vorgaben des Kultusministeriums“, betont Landrat Schmidt. 

 

Wie es mit dem Grundstück und den Gebäuden nach Auslaufen der schulischen Nutzung weitergeht, werde der Landkreis „in Ruhe“ zusammen mit der Stadt  Immenhausen klären. „Wir haben bei allen schulischen Angeboten in Immenhausen immer gut mit der Stadt zusammengearbeitet und werden dies auch hier tun“, so Landrat Schmidt abschließend.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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Tel.: 0561/1003-1506
Fax: 0561/1003-1530
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