Sanierung Abwasserkanal Elper Straße

16.05.2011 | Herten

Zwei Tage Vollsperrung zwischen Hausnummer 142 und 162

Ein sanierungsbedürftiger Abwasserkanal sorgt kurzzeitig in der Elper Straße für eine Vollsperrung. Zwei Tage lang, am Donnerstag, 19., und Freitag, 20. Mai, finden die Arbeiten zwischen Hausnummer 142 und 162 statt. Die Elper Straße ist bis zu diesen Hausnummern als Sackgasse für Fahrzeuge frei. Fußgänger und Fahrradfahrer sind von der Vollsperrung nicht betroffen und können den Gehweg uneingeschränkt nutzen.

Sanierung in geschlossener Bauweise

Zum Einsatz kommt ein Sanierungsverfahren in so genannter „geschlossener Bauweise“. Hierbei wird die Kanalinnenwand mit einem „Schlauch“ aus glasfaserverstärktem Kunststoff ausgekleidet. Die Straßenfläche wird für diese Maßnahme nicht aufgebrochen, die Arbeiten erfolgen über die Kanalschächte. Trotzdem muss die Fahrbahn gesperrt werden, denn die Zugänge liegen in der Straßenmitte.

Doch das geschlossenen Verfahren bringt einige Vorteile mit sich: die Bauzeit verkürzt sich und Lärm und Schmutz werden stark reduziert. Sollte es allerdings zu starken Regenfällen kommen, müssen die Arbeiten verschoben werden. In diesem Fall werden Anwohner und Bürger erneut benachrichtigt.

Besser außerhalb der Baustelle parken

Leider kann nicht gewährleistet werden, dass Anlieger in den beiden Tagen ihre Grundstücke wie gewohnt erreichen können. Sie werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereiches zu parken. Darüber wurden die betroffenen Anwohner der Elper Straße bereits im Vorfeld der Maßnahme durch den städtischen Tiefbau informiert.

Arbeiten gehen auch nachts weiter / Kunstharzgerüche sind harmlos

Auch nachts wird an der Baustelle gearbeitet. Denn das am Donnerstag verwendete Material muss kontinuierlich weiter bearbeitet werden. Nur so erreicht es die erforderliche Festigkeit. Außerdem weisen die Mitarbeiter des Tiefbaus darauf hin, dass während der Sanierungsarbeiten Kunstharzgerüche wahrgenommen werden könnten. Diese sind jedoch ungefährlich - weder explosiv, noch gesundheitsschädlich. Trotzdem wird das Material von einem unabhängigen Institut überwacht.

Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de