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| Pressemitteilung vom 20. Mai 2011 |
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Generalsanierung der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule läuft auf Hochtouren Niestetal. Sie gehört zu den größeren Bauprojekten des Landkreises Kassel: Die Generalsanierung der Sporthalle an der Wilhelm-Leuschner-Schule in Niestetal. Rund 2,7 Millionen Euro kostet die Kompletterneuerung der aus dem Jahr 1978 stammenden Halle, die von der Niestetaler Gesamtschule und dem TSV Heiligenrode genutzt wird. „Wir haben hier unterschiedliche Finanzierungsquellen zusammengebracht, um das Projekt auch wirklich umsetzen zu können“, berichtet Landrat Uwe Schmidt. Hilfreich war dabei der Investitionspakt des Landes Hessen, aus dem für die energetische Sanierung der Drei-Felder-Halle 468.000 Euro zur Verfügung gestellt wurden. Noch hilfreicher sei die Entscheidung der Gemeinde Niestetal, die Sanierung finanziell zu unterstützen. „Wir steuern aufgrund eines entsprechenden Beschlusses der Gemeindevertretung rund 900.000 Euro bei – das ist aus Sicht der Gemeinde aktive Vereinsförderung, da der TSV Heiligenrode die Halle zu rund 60 Prozent nutzt“, erläutert der Niestetaler Bürgermeister Andreas Siebert. Der TSV Heiligenrode ist in der Sporthalle mit den Sparten Tischtennis, Handball, Fußball, Turnen und Leichtathletik vertreten. Der Kreis selbst übernimmt die restlichen Sanierungskosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro.
Der Sanierungsbedarf an der Heiligenröder Sporthalle war groß. „Wir mussten das Fundament trockenlegen, das Dach wurde saniert, die Heizung erneuert und sämtliche Fenster und Türen wurden ausgetauscht“, informiert Landrat Schmidt. Außerdem wird ein neuer Sportboden verlegt, die Lüftung erneuert und die Sanitäranlagen komplett neu gestaltet. Die Sanierung liegt laut Schmidt „voll im Zeitplan, so dass die Halle nach den Herbstferien wieder genutzt werden kann“.
Dadurch dass die Gemeinde Niestetal die Generalsanierung der Sporthalle finanziell unterstützt, könne der Landkreis seinen Sanierungsberg bei den Kreisturnhallen schneller abwickeln. „Allerdings wird es auch mit dieser Hilfe noch dauern, bis alle 53 kreiseigenen Sporthallen auf dem neuesten Stand sind“, sieht Schmidt noch einen langen Sanierungsweg vor sich. Berechnungen des Landkreises haben ergeben, dass für die Modernisierung aller kreiseigenen Hallen rund 52 Millionen Euro erforderlich sind. Schmidt: „Auch wenn wir die Wilhelm-Richter-Halle in Lohfelden, die Sporthalle der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar und die Sporthalle der Langenbergschule in Baunatal saniert haben oder wie hier in Heiligenrode in der Sanierung sind, übersteigt der weitere Sanierungsbedarf die finanziellen Möglichkeiten des Landkreises“. Gerade die größeren Sporthallen, bei denen eine Sanierung ähnlich teuer würde, wie in Niestetal, seien dabei die größten Problemfälle. „Wenn man sich vor Augen hält, dass wir nach Auslaufen unserer großen Sanierungsprogramme für die Schulen zukünftig nur noch höchstens fünf Millionen Euro im Jahr für Baumaßnahmen an allen Schulen und allen Sporthallen zur Verfügung haben, kann man erahnen, wie lange es dauern wird, bis der Modernisierungsstau abgearbeitet ist“, so der Landrat weiter. Vor diesem Hintergrund über die Verteilung von Steuermehreinnahmen zu spekulieren, sei realitätsfern. „Die Kommunen und die Landkreise benötigen jeden Euro für Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und für den Abbau der aufgelaufenen Schulden“, betont Schmidt. Diese Art der Mittelverwendung nutze allen – während Steuergeschenke nur bestimmten Gruppen nutzen, ist sich der Kasseler Landrat abschließend sicher.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Sporthalle Niestetal |
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