23. Mai 2011. Ein Rat der Religionen hat sich jetzt auf Initiative von Oberbürgermeister Bertram Hilgen in Kassel konstituiert. Dieser Rat ist hervorgegangen aus dem Runden Tisch der Religionen, der sich jetzt zum dritten Mal auf Einladung von Oberbürgermeister Hilgen im Elisabeth-Selbert-Haus getroffen hat.
In den Rat der Religionen wurden aus dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen Dekanin Barbara Heinrich (Evangelische Kirche), Inge Böhle (Karlskirche - Kirchengemeinde Kassel Mitte), Dechant Harald Fischer (Katholische Kirche), Superintendent Jürgen Schmidt (Selbstständige Ev.-Lutherische Kirche; für die Freikirchen) und George Mavrommatis (Griechisch-orthodoxe Kirche; für die orthodoxen Kirchen) berufen. Als Vertreterin der Jüdischen Gemeinde Kassel gehören Esther Haß, als Vertreter der sunnitischen Muslime Ümit Yakis und Mahmut Eryilmaz (beide DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Kassel Mattenberg), als Vertreter der Alevitischen Gemeinde Kassel Erkan Adigüzel, als Vertreter der Achmadiyya – Muslim – Jammat Abdus Salam Burghardt, als Vertreter der Bahái Gemeinde Kassel Dr. Massoud Rohani und als Vertreter der Buddhisten (Rigpa – Verein für Tibetischen Buddhismus e. V.) Gerd Aumeier dem Rat der Religionen an. Der Rat der Religionen wird sich zwei Mal jährlich treffen. Das Gremium beschloss, aus Anlass des Stadtjubiläums „Kassel 1100“ im Mai 2013 ein Fest der Religionen zu organisieren. Ferner will er eine gemeinsame Erklärung zum 10. Jahrestag des 11. September verfassen.
In der Sitzung des Runden Tisches wurde ebenfalls beschlossen, einen interreligiösen Stadtplan aufzulegen. Dieser soll Kirchen, Moscheen, Synagogen, Versammlungsräume/ Gemeindehäuser, Gebetsräume, Friedhöfe, Pfarrämter und religiös geführte Kindertagesstätten enthalten. Der Plan soll im Internet veröffentlicht und auch als gedruckte Version erstellt werden.
Zu Beginn der Sitzung wurde Katrin Rottkamp als neue Integrationsbeauftragte und Mitarbeiterin des städtischen Zukunftsbüros vorgestellt.
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