26. Mai 2011. „Da haben alle Beteiligten eine Superpunktlandung hinbekommen“ freute sich Oberbürgermeister Bertram Hilgen aus Anlass der Fertigstellung des Auestadionvorplatzes. Rechtzeitig vor dem Askinasportfest am 8. Juni und den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften am 23. und 24. Juli in Kassel seien die Arbeiten beendet worden. Damit, ergänzte Stadtrat Dr. Joachim Lohse, sei der Platz zwischen Auestadion, Eissporthalle, Frankfurter Straße, Haydnstraße und Menzelstraße ein „richtiges Schmuckstück“ geworden. „Nicht nur für das Auestadion, sondern auch für den Stadtteil ist der Vorplatz zum Entree geworden“, meinte der Stadtrat.
Oberbürgermeister Hilgen dankte allen Beteiligten für die gute Arbeit und den reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten, so dem Planungsbüro PLF, der ausführenden Firma Klei, der KVG, der Städtischen Werke AG, dem Kasseler Entwässerungsbetrieb, dem KSV Hessen Kassel, dem EC Kassel Huskies sowie dem Eigentümer der Eissporthalle, Simon Kimm. Trotz erschwerter Bedingungen durch eine lange Winterpause und der notwendigen Aufrechterhaltung des Spielbetriebs im Stadion habe der Zeitplan für den Ausbau von Ende Oktober 2010 bis Ende Mai 2011 eingehalten werden können.
Durch die Wahl möglichst homogener und edel wirkender Oberflächenmaterialien werde ein optischer Zusammenhang mit platzartigem Charakter erzeugt, führte Dr. Lohse aus. Die Herstellung des Platzes habe 1,2 Millionen Euro gekostet. Für die Gleis- und Haltestellenanlagen seien weitere rund 600.000,- Euro investiert worden, ergänzte KVV-Vorstandsmitglied Norbert Witte. "Die optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist für ein Stadion ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Das ist uns bei dem neuen Auestadion vorbildlich gelungen. Damit unterscheidet sich Kassel auch von einer Reihe anderer Austragungsorte für Großveranstaltungen, zumal bei uns Trams und Busse barrierefrei erreichbar sind. Wir sehen unsere Investition von 600.000 Euro deshalb als einen entscheidenden Beitrag für ein attraktives Auestadion", so Witte abschließend.
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