Rund 30 Vertreter aus der Leverkusener Bildungslandschaft
kamen gestern Morgen zum Businessfrühstück
"Fachkräfteentwicklung in Leverkusen" beim Wuppermann
Bildungswerk zusammen.
Demografische Entwicklung, technologischer Wandel und
der Internationale Wettbewerb haben einen immer
stärkeren Einfluss auf das Angebot und die Nachfrage nach
Fachkräften in NRW und auch in Leverkusen.
Als Teil der Leverkusener Bildungslandschaft kamen am
gestrigen Dienstag 30 Gäste zum dritten WfL Business-
Frühstück zum Thema "Fachkräfteentwicklung &
Fachkräftemonitoring" in den Räumlichkeiten des
Wuppermann Bildungswerkes zusammen. Begrüßt wurden
die Frühstücksteilnehmer von WfL-Geschäftsführer Dr.
Frank Obermaier und Hausherrn Joachim Pfingst,
Wuppermann Bildungswerk Leverkusen GmbH.
Im Wettbewerb zwischen den Städten und Regionen spielt
die ausreichende Verfügbarkeit von Fachkräften eine stetig
steigende Rolle als harter Standortfaktor. Bereits heute
wird in NRW in verschiedenen Branchen schon der
Engpass an Fachkräften deutlich. Insbesondere in der
Gesundheitswirtschaft aber auch im
naturwissenschaftlichen Sektor.
Um grundlegende Informationen aus den wichtigsten
Branchen auch für Leverkusen zu erhalten, könnte das
Instrument des „Fachkräftemonitoring" ein gangbarer Weg
sein. Der konkrete Bedarf von Heute und die künftigen
Bedarfe können damit richtig einschätzt werden. Durch den
Einsatz eines Fachkräftemonitorings werden aus „gefühlten
Bedarfen" harte Fakten, die die tatsächlichen
Fachkräftebedarfe am eigenen Standort wiederspiegeln.
Und genau dieses Instrument wurde im Rahmen des
Frühstücks von Rasmus C. Beck, Wirtschaftsförderung
Dortmund, vorgestellt.
In Dortmund wurde der Weg eines Fachkräftemonitoring für
ausgewählte Branchen bereits beschritten. Ob dieses
Modell auch für den Wirtschaftsstandort Leverkusen
sinnvoll und übertragbar sein kann und welche
erfolgversprechende Möglichkeiten es ggf. darüber hinaus
noch gibt, wurden diskutiert.
Das Businessfrühstück bot außerdem die Möglichkeit die
beteiligten Akteure in unserer Stadt kennenzulernen und
sich untereinander austauschen.
Im Nachgang zu dieser Veranstaltung soll gemeinsam mit
der WfL an diesem Thema für Leverkusen weitergearbeitet
und im Rahmen eines Workshops inhaltliche Fahrt
aufgenommen werden.
Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde