01. Juni 2011
Kreis Viersen
Im Kreis Viersen gibt es drei neue EHEC-Verdachtsfälle. Die Ärzte vermuten, dass sich eine 58-Jährige aus Viersen und ihre 29-jährige Tochter mit dem Darmkeim infiziert haben, wahrscheinlich auf einer Reise in Norddeutschland. Die beiden liegen im Viersener Krankenhaus. Zudem liegt ein 35-jähriger Mann aus Nettetal im Nettetaler Krankenhaus mit Verdacht auf EHEC. Bei ihm liegt die Infektionsquelle wahrscheinlich im Kreis Viersen. „Bei allen ist der Krankheitsverlauf bislang nicht schwerwiegend“, sagt Martina Kruß, die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.
Auf dem Weg der Besserung ist ein 30-jährige Willicher, der seit vergangener Woche im Krankenhaus liegt. Bei ihm hatten die Ärzte das Hämolytisch-Urämische Syndrom (HUS), eine schwere Komplikation der Darminfektion, nachgewiesen. Der Patient hat mittlerweile die Intensivstation verlassen. Verschlechtert hat sich hingegen der Gesundheitszustand einer 50-jährigen Viersenerin, die seit Ende vergangener Woche mit EHEC im Krankenhaus liegt. „Sie weist jetzt die typischen HUS-Symptome auf“, sagt Martina Kruß. Der labortechnische Nachweis steht noch aus.
Den drei anderen Patienten, die in der vergangenen Woche mit EHEC ins Krankenhaus eingewiesen wurden, geht es besser.
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