07. Juni 2011
Kreis Viersen
Die 50-jährige Viersenerin, die seit knapp zwei Wochen mit der Darminfektion EHEC in einem Mönchengladbacher Krankenhaus liegt, befindet sich im künstlichen Koma. Sie weist die Symptome des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS), einer schweren Komplikation der Darminfektion auf. Die Funktion der Nieren ist beeinträchtigt. Die Ärzte haben die Patientin an die Dialyse angeschlossen. „Ihr Gesundheitszustand ist auf einem niedrigen Niveau, aber stabil“, sagt Martina Kruß, Leiterin des Kreis Viersener Gesundheitsamtes. „Seit Ende vergangener Woche gibt es keine Verschlechterung.“
Alle anderen sieben EHEC-Patienten aus dem Viersener Kreisgebiet geht es inzwischen besser – auch dem 30-Jährigen aus Willich. Bei ihm hatten die Ärzte ebenfalls das HU-Syndrom nachgewiesen. Bereits vergangene Woche konnte der Patient die Intensivstation verlassen.
Neuerkrankungen gibt es keine im Kreis Viersen. „Seit gut einer Woche haben wir keinen neuen Verdachtsfall mehr“, sagt Kruß.
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