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Leverkusen, 05. Juli 2011

Schmiedesonntag im Sensenhammer

Außerdem zu sehen: Kleinwagen Wunderzeit

Die Hämmer dröhnen, der Boden erbebt - die alte Schmiedehalle erwacht am Sonntag, 10. Juli , ab 13.00 Uhrwieder zum Leben. Im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer ist die hohe Kunst des Freiformschmiedens zu erleben. Wichtige Arbeitsschritte auf dem Weg zu einer Sense oder Sichel sind dabei zu sehen.

 

Das besonderes Serviceangebot auch an diesem Sonntag:Sense oder Sichel werden wieder aufgebarbeitet und zum Beispiel das mühsame Dengeln per Hand kann so erpsart bleiben. Uberholungsbedürftigen Schneidgeräte können mitgebracht werden. Gegen einen kleinen Kostenbeitrag wird sich fachmännisch darum gekümmert.

Beginn der Vorführungen jeweils: 13.00 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr uund 16.00 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Ausstellung: Kleinwagen Wunderzeit

 

Geliebt und gelobt waren die deutschen Kleinmobile nach 1945. Die Ausstellung der Kooperationspartner LVR-Freilichtmuseum Lindlar und Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer zeigt berühmte "Klassiker" und den Wandel vom Motorrad zum Kleinwagen in den 1950er Jahren.

 

Die Ausstellung im Leverkusener Industriemuseum richtet ihren Blick auch auf die Entwicklung des örtlichen Straßennetzes und des Individualverkehrs in der "Bayer-Stadt". Grundlagen für das heutige Straßennetz und die Siedlungsstruktur legte der

Leitplan des Baudirektors Dr. Hans Krajewski, der 1957 vom Rat der Stadt Leverkusen beschlossen wurde.

 

Im Leverkusener Industriemuseum sind zu bestaunen: ein seltenes Goggoroller-Gespann, ein Lloyd-Kombi, beide Baujahr 1954, ein "Käfer" aus dem Jahr 1961 (mit

Leverkusener Biografie) sowie ein Goggomobil von 1962.

Was könnte ein Kleinwagen mit der Ernährung von Säuglingen zu tun haben? In der Ausstellung ist es zu erfahren.

 

Hier wird auch von einem selbstgebauten Sportcoupé mit moderner Kunststoffkarosse berichtet, dessen „Endmontage" am

Ende der 50er Jahre in einer Garage in Leverkusen-Schlebusch stattfand. Dazu haben Zeitzeugen ihre Erinnerungen aufgefrischt, ihre Fotoarchive geöffnet und berichten aus der Verkehrsgeschichte des bundesdeutschen Wirtschaftswunders.

 

Berufs-, Urlaubs- und Freizeitfahrten oder auch einfach die Probleme des Alltagsgeraten wieder ins Blickfeld. Großformatige Fotos entführen die Besucher in das Leverkusen der 1950er bis 1970er Jahre.

 

Eintrittspreise Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer:

Erwachsene 5,50€; ermäßigt. 3,00 €; Kinder ab 6 Jahre/Jugendliche: 2,00 €;Familienkarte 11,00 €Die Preise gelten für den Besuch der Ausstellung Kleinwagen Wunderzeit, der

Dauerausstellung und der Schmiedevorführungen.

 



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde
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