Für die Gesundheit nach Herten

14.07.2011 | Herten

Bürgermeister empfängt Kinder aus Tschernobyl

Seit der Katastrophe von Fukushima konzentriert sich die weltweite Aufmerksamkeit auf Probleme, mit der viele Kinder schon seit Jahren zu kämpfen haben. Kontaminierte Nahrung, vermehrte Krankheiten, Zukunftsängste, Finanznöte und mangelnde medizinische Versorgung – Alltag für die Menschen aus der Region um Tschernobyl. Um sich zu erholen kommen jedes Jahr tausende junge Leute nach Deutschland, 25 von ihnen sind zurzeit in Hertener Gastfamilien untergebracht.

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel empfing die Besucher und ihre Gasteltern persönlich. Er weiß um die Nöte der Bevölkerung, vor allem um die der Kinder, die besonders anfällig für chronische oder auch schwerwiegende Krankheiten sind. „Als Bürgermeister dieser Stadt freue ich mich besonders, dass wir so einen aktiven Verein rund um die Gastfamilien haben“, lobt der Verwaltungschef. Der Hertener Verein „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ engagiert sich nun mehr seit 17 Jahren, vermittelt Gasteltern, sammelt Spenden, organisiert Hilfsgüter.

Knapp vier Wochen, bis zum 5. August, bleiben die Gäste aus Weißrussland. Auf dem Programm für die Jugendlichen stehen vor allem: Bewegung und Spaß. Neben Ausflügen ins Copa Ca Backum und in den Freizeitpark Schloss Beck freuen sich die 11- bis 16-Jährigen auf ihr persönliches Highlight, den Tag im Movie Park Germany.

Wer sich über die Arbeit des Vereins interessiert oder Mitglied werden möchte, wendet sich an:

Hilfe für die Kinder von Tschernobyl e. V. Herten

Helga Böhler
Heine Str. 26A
45699 Herten

Tel.: (02366) 18 47 00
E-Mail: heka.boehler@t-online.de

Pressekontakt: Pressestelle, Ramona Hoffmann (Volontärin) Telefon (0 23 66) 30 32 27 E-Mail: r.hoffmann@herten.de



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Empfang Tschernobylkinder 2011