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Presseinformation

15. Juli 2011
Landrat: „Heeresflieger-Standort in Rheine-Bentlage erhalten!“
Kubendorff wendet sich an den Verteidigungsminister

Kreis Steinfurt/Rheine. In einem Brief an den Bundesminister für Verteidigung hat sich Landrat Thomas Kubendorff nachdrücklich für den Erhalt des Heeresflieger-Standortes in Rheine-Bentlage ausgesprochen.

 

Mit großer Sorge sehe der Kreis Steinfurt, dass mit dem Standort in Bentlage der Bundeswehrstandort Rheine gänzlich in Frage gestellt werde. Die Region Rheine sei bereits durch die Schließung von Kasernen wie Gellendorf, Standortverwaltung, General-Wever-Kaserne sowie des Flugplatzes in Hörstel-Dreierwalde überdurchschnittlich von der Verschlankung der Truppe betroffen.

 

Neben diesen schmerzlichen Einschnitten sei ein wesentliches Argument gegen den Abzug der Heeresflieger von Rheine, dass die Region bereits durch weitere politische Beschlüsse in den nächsten Jahren erhebliche Aufgaben zu bewältigen habe: So müsse sie sich nach derzeitiger Beschlusslage auf die Schließung der Zeche in Ibbenbüren in 2018 und den Verlust von rund 6.000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen einstellen. Es sollte Konsens sein, so Kubendorff, dass ein Standort, der bereits vom Kohlerückzug betroffen ist, nicht gleichzeitig durch die Bundeswehrstrukturreform belastet werde. Rheine und die gesamte Region Kreis Steinfurt haben ihren Beitrag bereits mehr als übererfüllt, so der Landrat.

 

Zudem weist Kubendorff in seinem Brief auf die große Akzeptanz des Standortes in der Bevölkerung hin. Die jüngst durchgeführte Leistungsschau mit über 16.000 Besuchern sei hierfür wiederum ein eindrucksvolles Zeugnis.

 

 




Herausgeber:
Kreis Steinfurt, Stabsstelle Landrat; Pressesprecherin: Kirsten Weßling; Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Telefon: 02551-692160, Telefax: 02551-692100; www.kreis-steinfurt.de, kirsten.wessling@kreis-steinfurt.de